Der Weiblichkeitswahn
In Marie Bostwicks Roman "Der Buchclub der eigensinnigen Frauen" begeben wir uns in die 1960er Jahre, in eine amerikanische Vorstadt, in der vier sehr verschiedene Frauen einen Buchclub gründen.
Jede von ihnen hat aktuelle Probleme, bereut verpaßte Chancen und kommt durch ein ganz besonderes Buch plötzlich neue Eingebungen.
„Der Weiblichkeitswahn“ von Betty Friedan (1963) trägt im Deutschen je nach Verlag/ Auflage den Untertitel:
" ... oder die Selbstbefreiung der Frau/
ein vehementer Protest gegen das Wunschbild von einer Frau", der als Auslöser der modernen Frauenbewegung gilt.
Anstatt sich ausschließlich über die Rolle als glückliche Hausfrau, Ehefrau und Mutter zu definieren, ist allen vier Freundinnen- Maggie, Viv, Charlotte und Bitsy- die tiefe Unzufriedenheit mit dieser erzwungenen Beschränkung gleich.
Die einzelnen Frauen und ihre Geschichten sind zwar interessant, aber die Dynamik zwischen ihnen fesselte mich am meisten. Wohl auch, weil so vieles, was uns heute unmöglich erscheint (die Kontoeröffnung und ein Rezept für Kontrazeptiva nur mit Erlaubnis des Ehemannes) damals Realität war.
Von den Männern argwöhnisch beobachtet, versuchen Maggie und ihre Freundinnen nun für sich einzustehen. Was ihnen allerdings nicht immer gelingt und die Aufbruchsstimmung schnell verpuffen läßt.
Der zu Beginn lockere, warme Schreibstil und die sehr sympathischen Figuren gefielen mir.
Blitzte hier und da eine Prise Humor durch, empfand ich das Buch später in Teilen eher schwer. Vielleicht auch, weil die Frauen, die es beschreibt, es so schwer haben. Oder es sich machen, denn sie fallen recht schnell in ihre alten Muster zurück.
Allerdings hatten sie- im Gegensatz zur heutigen Zeit- nur ihre direkte Umwelt, ihre eigenen Erfahrungen und eben Friedans feministischen "Weiblichkeitswahn".
Und dieser hat uns doch schon ein gutes Stück vorangebracht.
Jede von ihnen hat aktuelle Probleme, bereut verpaßte Chancen und kommt durch ein ganz besonderes Buch plötzlich neue Eingebungen.
„Der Weiblichkeitswahn“ von Betty Friedan (1963) trägt im Deutschen je nach Verlag/ Auflage den Untertitel:
" ... oder die Selbstbefreiung der Frau/
ein vehementer Protest gegen das Wunschbild von einer Frau", der als Auslöser der modernen Frauenbewegung gilt.
Anstatt sich ausschließlich über die Rolle als glückliche Hausfrau, Ehefrau und Mutter zu definieren, ist allen vier Freundinnen- Maggie, Viv, Charlotte und Bitsy- die tiefe Unzufriedenheit mit dieser erzwungenen Beschränkung gleich.
Die einzelnen Frauen und ihre Geschichten sind zwar interessant, aber die Dynamik zwischen ihnen fesselte mich am meisten. Wohl auch, weil so vieles, was uns heute unmöglich erscheint (die Kontoeröffnung und ein Rezept für Kontrazeptiva nur mit Erlaubnis des Ehemannes) damals Realität war.
Von den Männern argwöhnisch beobachtet, versuchen Maggie und ihre Freundinnen nun für sich einzustehen. Was ihnen allerdings nicht immer gelingt und die Aufbruchsstimmung schnell verpuffen läßt.
Der zu Beginn lockere, warme Schreibstil und die sehr sympathischen Figuren gefielen mir.
Blitzte hier und da eine Prise Humor durch, empfand ich das Buch später in Teilen eher schwer. Vielleicht auch, weil die Frauen, die es beschreibt, es so schwer haben. Oder es sich machen, denn sie fallen recht schnell in ihre alten Muster zurück.
Allerdings hatten sie- im Gegensatz zur heutigen Zeit- nur ihre direkte Umwelt, ihre eigenen Erfahrungen und eben Friedans feministischen "Weiblichkeitswahn".
Und dieser hat uns doch schon ein gutes Stück vorangebracht.