Eigensinnig und wunderbar
Was als gemeinsamer Buchclub beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas viel Größerem. Mit Betty Friedans „Der Weiblichkeitswahn“ lesen die Frauen ein Buch, das einiges in Bewegung bringt und sie dazu bringt, ihr eigenes Leben und die Erwartungen an sie zu hinterfragen.
Die vier Buchclubmitglieder werden sehr unterschiedlich und zugleich tiefgründig charakterisiert. Jede hat ihre eigene Geschichte, ihre Ecken und Kanten, erlebt Höhen und Tiefen und entwickelt sich im Laufe der Handlung weiter. Dabei verändern sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Umfeld. Besonders gefallen hat mir, dass sie sich gegenseitig durchaus kritisch hinterfragen und nicht immer einer Meinung sind.
Gleichzeitig bekommt man einen interessanten Einblick in die gesellschaftlichen Normen der 60er-Jahre in den USA – eine Zeit, in der sich vieles verändert und Frauen zunehmend beginnen, ihren eigenen Weg einzufordern. Der Roman ist dadurch unglaublich facettenreich und für mich auch sehr informativ.
Der warmherzige Schreibstil und der feine Humor haben die Geschichte wunderbar abgerundet. Und obwohl es auch einige schwierige und schmerzhafte Momente gibt, habe ich die vier Frauen sehr gerne begleitet.
Am Ende war ich tatsächlich ein wenig traurig, die „Bettys“ ausgelesen zu haben. Ich war einfach sehr gerne Teil dieser besonderen Runde. 5/5 Sterne
Die vier Buchclubmitglieder werden sehr unterschiedlich und zugleich tiefgründig charakterisiert. Jede hat ihre eigene Geschichte, ihre Ecken und Kanten, erlebt Höhen und Tiefen und entwickelt sich im Laufe der Handlung weiter. Dabei verändern sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Umfeld. Besonders gefallen hat mir, dass sie sich gegenseitig durchaus kritisch hinterfragen und nicht immer einer Meinung sind.
Gleichzeitig bekommt man einen interessanten Einblick in die gesellschaftlichen Normen der 60er-Jahre in den USA – eine Zeit, in der sich vieles verändert und Frauen zunehmend beginnen, ihren eigenen Weg einzufordern. Der Roman ist dadurch unglaublich facettenreich und für mich auch sehr informativ.
Der warmherzige Schreibstil und der feine Humor haben die Geschichte wunderbar abgerundet. Und obwohl es auch einige schwierige und schmerzhafte Momente gibt, habe ich die vier Frauen sehr gerne begleitet.
Am Ende war ich tatsächlich ein wenig traurig, die „Bettys“ ausgelesen zu haben. Ich war einfach sehr gerne Teil dieser besonderen Runde. 5/5 Sterne