Frauenfreundschaft und Feminismus

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ullilein287 Avatar

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Feminismus ist für mich ein äußerst wichtiges und aktuelles Thema. Daher habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, dass die Geschichte von 4 Frauen im Amerika der 60er Jahre zeigt. Margret, Charlotte, Bitsy und Viv gründen einen Buchclub, lernen einander besser kennen und helfen sich gegenseitig, aus den ihnen auferlegten gesellschaftlichen Zwängen auszubrechen und sich über ihren eigenen Willen und ihre eigene Wertigkeit bewusst zu werden.
Die Geschichte ist sehr gut erzählt. Die 4 Frauen sind glaubhaft beschrieben, jede hat ihre Eigenheiten und Probleme, doch jede steht ihren Freundinnen sofort an der Seite, wenn diese Unterstützung brauchen.
Besonders gut gefallen hat mir die Darstellung von alltäglichen frauenfeindlichen Situationen und wie damit umgegangen wird. Einerseits bin ich froh, dass uns Feminismus mittlerweile weitergebracht hat und wir viele Entscheidungen frei treffen. Andererseits zeigt es auch, wie selbstverständlich manche Ungleichbehandlung akzeptiert wird - damals wie heute.
Dem Buchclub wird meiner Meinung nach etwas zu wenig Platz eingeräumt im Buch. Vielmehr handelt die Geschichte vom Leben der 4 Frauen. Ihr Treffen im Club und ihre Diskussionen über die Bücher werden eher nebenbei erwähnt.
Nichtsdestotrotz ist es eine berührende Geschichte mit einem hoffnungsvollen Ende. Der Epilog, der viele Jahre später spielt, bringt das ganze zu einem würdigen Abschluss.
Fazit: Für Feministinnen und alle, die es noch werden wollen.