Highlight!

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shrimpdumpling Avatar

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Vier Frauen im Amerika der 60er-Jahre, alle gefangen in der Rolle als Ehefrau, Mutter und Hausfrau. Über ein gemeinsames Buch beginnen sie zu begreifen, dass in ihnen viel mehr steckt als das, was die Gesellschaft ihnen zugesteht.

Am meisten hat mich die Freundschaft zwischen ihnen berührt. Obwohl sich manche gerade erst kennenlernen, fühlt sich ihre Verbindung echt und tief an. Jede bekommt ihren Raum, auch wenn Margaret etwas mehr im Mittelpunkt steht. Besonders stark fand ich die Kapitel, die Jahrzehnte später spielen und zeigen, was aus den Frauen geworden ist. Das hat mich richtig motiviert.

Und dann der Titel: Was macht eine Frau eigentlich “schwierig”? Fragen stellen, Ambitionen haben, eigene Entscheidungen treffen. Dass dieses Etikett heute immer noch verteilt wird, gibt dem Buch eine erschreckende Aktualität.

Warm, unterhaltsam und ehrlich berührend. Es zeigt, dass man nicht die Frau bleiben muss, die andere in einem sehen, und dass “schwierig” oft nur heißt, nicht mehr bequem zu sein.