Kleine Schritte zur großen Veränderung
Wie fühlt es sich an, im Jahr 1963 Hausfrau und Mutter zu sein? Ein scheinbar perfektes Leben zu führen, das es bei näherem Hinsehen aber nicht ist? Denn Frauen sind zu dieser Zeit bei Weitem nicht so frei wie heute. Und obwohl alles nach Wohlstand riecht und sich nach einem Leben ohne Sorgen anfühlt, bleibt die Frage zurück, was Leben eigentlich bedeutet, wenn der Rahmen schon so vorgefertigt ist.
Im Roman „Der Buchclub der eigensinnigen Frauen“ von Marie Bostwick treffen vier Frauen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Im Laufe der Zeit und durch den gemeinsam gegründeten Buchclub entwickeln sie sich immer mehr in eine freie Richtung und hinterfragen, ob sie alles vom Leben bekommen haben, was sie erwartet haben, und was es als Frau überhaupt zu erwarten gibt.
Der Stil ist dabei leicht, jedoch hat der Roman seine Längen. Gut gefallen hat mir die Idee der vier Frauen, die jeweils unterschiedliche Aspekte mit hineinbringen – mal eher konservativ, mal eher modern und offen – und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Aber alles passiert sehr gemächlich, sehr langsam und gefühlt mit einer gewissen Zurückhaltung.
Natürlich kann man argumentieren, dass diese Zeit eben so funktioniert hat und wir heutzutage in puncto Feminismus mit der Dampfwalze anrollen und alles plattmachen. Damals waren aber schon die kleinen Schritte groß. Selbst Auto zu fahren oder arbeiten zu gehen war bereits ein großer Schritt, denn bis zu einer gewissen Zeit brauchte all das die Erlaubnis eines Mannes.
Eine Empfehlung für alle, die sich fragen, wie eine Hausfrau zu dieser Zeit überleben konnte, und denen es gefällt, in eine authentische Erzählung einzutauchen, die davon lebt, dass kleine Schritte zur großen Veränderung führen.
Im Roman „Der Buchclub der eigensinnigen Frauen“ von Marie Bostwick treffen vier Frauen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Im Laufe der Zeit und durch den gemeinsam gegründeten Buchclub entwickeln sie sich immer mehr in eine freie Richtung und hinterfragen, ob sie alles vom Leben bekommen haben, was sie erwartet haben, und was es als Frau überhaupt zu erwarten gibt.
Der Stil ist dabei leicht, jedoch hat der Roman seine Längen. Gut gefallen hat mir die Idee der vier Frauen, die jeweils unterschiedliche Aspekte mit hineinbringen – mal eher konservativ, mal eher modern und offen – und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Aber alles passiert sehr gemächlich, sehr langsam und gefühlt mit einer gewissen Zurückhaltung.
Natürlich kann man argumentieren, dass diese Zeit eben so funktioniert hat und wir heutzutage in puncto Feminismus mit der Dampfwalze anrollen und alles plattmachen. Damals waren aber schon die kleinen Schritte groß. Selbst Auto zu fahren oder arbeiten zu gehen war bereits ein großer Schritt, denn bis zu einer gewissen Zeit brauchte all das die Erlaubnis eines Mannes.
Eine Empfehlung für alle, die sich fragen, wie eine Hausfrau zu dieser Zeit überleben konnte, und denen es gefällt, in eine authentische Erzählung einzutauchen, die davon lebt, dass kleine Schritte zur großen Veränderung führen.