Lesen verändert Leben

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Margaret Ryan lebt im Virginia der 1960er-Jahre. Sie hat ihre Begabung, die im Schreiben liegt, für die Ehe und die Kinder aufgegeben. In Concordia, einer Vorstadtsiedlung, gründet sie mit 3 weiteren Frauen einen Buchclub. Da gibt es Charlotte, die etwas exzentrische, schwerreiche Frau, Viv, die vielfache Mutter, und Bitsy, die in ihrer Ehe mit einem Tierarzt auf Kinder wartet.
Dieser gemeinsame Buchclub und das Lesen der Bücher verändern die Frauen. Es finden Ehen eine neue Grundlage und Paare trennen sich, um Neuem Platz zu machen. Die eigene berufliche Verwirklichung wird wichtig im Leben der Vier. Die Frauen sind gut gezeichnet und ich konnte sie mir alle gut vorstellen.
Der Roman wird sicherlich keinen Nobelpreis gewinnen, aber er beschreibt leicht lesbar das Leben von Frauen in den 60ern und geht auf die Probleme ein, die durch die Erwartungshaltung von außen entstehen. Die sehr detaillierten Sätze hätten häufiger gestrafft werden können. Es wirkt manchmal mehr wie ein Drehbuch als wie ein Roman. Das letzte Kapitel mit dem Sprung ins Jahr 2006 hätte für mich nicht sein müssen. Der Roman war mit dem Kapitrl davor gut abgeschlossen.
Ein gut geschriebener, leichter Roman in einem schönen Einband mit einem ungewöhnlichen Farbschnitt. Für lange Winterabende. Ich vergebe 3,5 Sterne.