Vier Frauen, ein Buch, ein Aufbruch

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
knightlyart Avatar

Von

Ein Buch, das mich tief beeindruckt hat und lange nachhallt

In einem Vorort der USA schließen sich in den 1960er-Jahren vier Frauen zu einem Buchclub zusammen, um gemeinsam Betty Friedans „Der Weiblichkeitswahn“ zu lesen. Das Buch bildet die Grundlage für Marie Bostwicks Geschichte und beleuchtet die Lebensumstände der Frauen jener Zeit.

Die vier Frauen sind sehr unterschiedlich, jede hat ihre eigene Geschichte und kämpft mit ihren ganz persönlichen Problemen. Durch die gemeinsame Lektüre beginnen sie, ihre Lebenssituation und die gesellschaftlichen Erwartungen zu hinterfragen.

Eindringlich wird gezeigt, wie Frauen klein gehalten wurden und wie schwer es war, aus den vorgegebenen Rollen auszubrechen.

Besonders dieser Satz ist mir im Gedächtnis geblieben:

„Wir leben in einer Männerwelt und können dagegen rein gar nichts unternehmen.“ (S. 327)

Ein bewegender Roman über Freundschaft, Zusammenhalt und den Wunsch nach Selbstbestimmung. Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und es wird sicher noch lange nachhallen.