Wenn Macht, Loyalität und Ohnmacht aufeinandertreffen.
Cover & Gestaltung
Die orangenen und rosafarbenen Neon-Lichtstreifen, die sich wie ein Lasernetz über die dunkle, nasse Straße legen, erzeugen direkt eine düstere, gefährliche Atmosphäre. Es erinnert mich an nächtliche Straßenjagd und Thrill, was fantastisch zum Thema Bandenkriminalität passt. Ein absolutes Highlight ist für mich ist aber der Farbschnitt. Dieser knallige Verlauf aus Pink, Magenta, Orange und Gelb ist ein richtiger Blickfang im Regal. Dieser Kontrast zwischen der düsteren Buchfront und dem extrem leuchtenden Buchschnitt macht optisch richtig was her und macht einfach Lust, das Buch in die Hand zu nehmen.
Schreibstil & Atmosphäre
Der Schreibstil hat mich ab der ersten Seite gepackt, weil er so nahbar und unglaublich bildhaft ist. Die Atmosphäre im Stockholmer Vorort Sollentuna ist extrem spürbar, beklemmend und voller unterschwelliger Bedrohung. Auf der einen Seite hat man die emotionale Wärme, wenn Josef und seine Mutter Fatima auf dem Balkon sitzen, Erdbeersirup mit klirrenden Eiswürfeln trinken und sich Astrid-Lindgren-Filme wie ansehen. Auf der anderen Seite steht die unbarmherzige Kälte, wenn Muhammed und Fadi nachts das Haus eines Zeugen stürmen oder Josef im Keller zusehen muss, wie dem Nachbarn das Kellerabteil abgeknöpft wird. Man hört fast den Lärm der S-Bahn und spürt zeitgleich diese Ohnmacht, die wie ein Schleier über dem Viertel liegt.
Charaktere & Erwartungen
Ich bin beeindruckt, wie tiefgründig und vielschichtig die Charaktere gezeichnet sind. Josef hat mich im Sturm erobert. Er ist so ein fleißiger, reifer Junge, der morgens um fünf aufsteht, um seiner Mutter beim Putzen der Ostseefähre zu helfen, und der beim MMA-Training mit schnellen Händen lernt zu kämpfen, nur um seine kleine Familie zu beschützen. Seine Bindung zu Fatima geht echt ans Herz. Auf der Gegenseite steht der Mansour-Clan mit Muhammed und Fadi, deren skrupellose Machtdemonstrationen echt Magenschmerzen verursachen. Es ist faszinierend und erschreckend zugleich zu sehen, wie der Clan strategisch vorgeht, vom Drogenhandel im Club, über Erpressung bis hin zum Einschleusen von Leuten in staatliche Behörden wie das Arbeitsamt. Und dann ist da Polizist Hjalmar, dessen Privatleben zwischen der zerrütteten Ehe und der Fürsorge für seinen demenzkranken Vater schwebt. Ich erwarte von dem Thriller ein extrem spannendes Geflecht, in dem sich die Wege von Josef, Antonia und Hjalmar schicksalhaft kreuzen.
Warum ich weiterlesen möchte
Diese Leseprobe hat mich völlig aufgewühlt zurückgelassen und ich muss einfach wissen, wie es weitergeht. Die Zeitsprünge zeigen schon jetzt, wie meisterhaft die Handlungsstränge miteinander verwoben werden. Ich möchte unbedingt erfahren, wie sich das Schicksal von Josef entwickelt, wenn er älter wird, und welche Rolle Antonia noch spielen wird, die er ja als Baby im Krankenhaus kurz getroffenen hat. Wie weit wird der Mansour-Clan seine Fühler noch ausstrecken und wird Hjalmar einen Weg finden, gegen diese scheinbar unantastbare Macht anzukommen?
Die orangenen und rosafarbenen Neon-Lichtstreifen, die sich wie ein Lasernetz über die dunkle, nasse Straße legen, erzeugen direkt eine düstere, gefährliche Atmosphäre. Es erinnert mich an nächtliche Straßenjagd und Thrill, was fantastisch zum Thema Bandenkriminalität passt. Ein absolutes Highlight ist für mich ist aber der Farbschnitt. Dieser knallige Verlauf aus Pink, Magenta, Orange und Gelb ist ein richtiger Blickfang im Regal. Dieser Kontrast zwischen der düsteren Buchfront und dem extrem leuchtenden Buchschnitt macht optisch richtig was her und macht einfach Lust, das Buch in die Hand zu nehmen.
Schreibstil & Atmosphäre
Der Schreibstil hat mich ab der ersten Seite gepackt, weil er so nahbar und unglaublich bildhaft ist. Die Atmosphäre im Stockholmer Vorort Sollentuna ist extrem spürbar, beklemmend und voller unterschwelliger Bedrohung. Auf der einen Seite hat man die emotionale Wärme, wenn Josef und seine Mutter Fatima auf dem Balkon sitzen, Erdbeersirup mit klirrenden Eiswürfeln trinken und sich Astrid-Lindgren-Filme wie ansehen. Auf der anderen Seite steht die unbarmherzige Kälte, wenn Muhammed und Fadi nachts das Haus eines Zeugen stürmen oder Josef im Keller zusehen muss, wie dem Nachbarn das Kellerabteil abgeknöpft wird. Man hört fast den Lärm der S-Bahn und spürt zeitgleich diese Ohnmacht, die wie ein Schleier über dem Viertel liegt.
Charaktere & Erwartungen
Ich bin beeindruckt, wie tiefgründig und vielschichtig die Charaktere gezeichnet sind. Josef hat mich im Sturm erobert. Er ist so ein fleißiger, reifer Junge, der morgens um fünf aufsteht, um seiner Mutter beim Putzen der Ostseefähre zu helfen, und der beim MMA-Training mit schnellen Händen lernt zu kämpfen, nur um seine kleine Familie zu beschützen. Seine Bindung zu Fatima geht echt ans Herz. Auf der Gegenseite steht der Mansour-Clan mit Muhammed und Fadi, deren skrupellose Machtdemonstrationen echt Magenschmerzen verursachen. Es ist faszinierend und erschreckend zugleich zu sehen, wie der Clan strategisch vorgeht, vom Drogenhandel im Club, über Erpressung bis hin zum Einschleusen von Leuten in staatliche Behörden wie das Arbeitsamt. Und dann ist da Polizist Hjalmar, dessen Privatleben zwischen der zerrütteten Ehe und der Fürsorge für seinen demenzkranken Vater schwebt. Ich erwarte von dem Thriller ein extrem spannendes Geflecht, in dem sich die Wege von Josef, Antonia und Hjalmar schicksalhaft kreuzen.
Warum ich weiterlesen möchte
Diese Leseprobe hat mich völlig aufgewühlt zurückgelassen und ich muss einfach wissen, wie es weitergeht. Die Zeitsprünge zeigen schon jetzt, wie meisterhaft die Handlungsstränge miteinander verwoben werden. Ich möchte unbedingt erfahren, wie sich das Schicksal von Josef entwickelt, wenn er älter wird, und welche Rolle Antonia noch spielen wird, die er ja als Baby im Krankenhaus kurz getroffenen hat. Wie weit wird der Mansour-Clan seine Fühler noch ausstrecken und wird Hjalmar einen Weg finden, gegen diese scheinbar unantastbare Macht anzukommen?