Zu viel Macho, zu wenig Fatima
Fatima ist die einzige Figur, die mich wirklich interessiert. Ihr Satz zu Josef im Keller, "Wir sind zwar arm, aber wir sind keine Diebe", sagt mehr über sie als jede lange Beschreibung. Der Rest liest sich wie ein Krimi-Baukasten: Clan-Männer, die Schwule beschimpfen und Frauen als Deko einsetzen, Muhammed, der seinem Sohn erklärt, Boxen sei nichts für Mädchen. Auf 576 Seiten wird mir das schnell zu viel. Ob Fatima genug Raum bekommt, um das aufzuwiegen?