Beklemmend zeitgemäß

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murmel266 Avatar

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Der 1. Teil "Der Clan - Die Straße" der Triologie des Schriftstellers Pascal Engman, erschienen im Piper Verlag war für mich über längere Strecken viel zu brutal, auch wenn wohl sehr realistisch geschildert. Ich werde Teil 2 und 3 nicht weiterlesen. Der Cover zeigt ein Auto mit Scheinwerferlichter und die Straße sowie einen seitlichen Farbschnitt des Buches, dass Scheinwerferlichter darstellen soll.
Ein Vorort von Schwedens Hauptstadt Stockholm wird vom Clan der Familie Mansour mit äußerster Brutalität regiert. Was ich besonders gut gefunden habe sind die verschiedenen Perspektiven aus denen der Roman erzählt wird.
Dadurch gelingt es sich auf die unterschiedlichen Sichtweisen einzulassen.
Die Hauptakteure sind Antonia, die in einem wohlbehüteten Umfeld mit ihrer Familie aufwächst, sowie Josef, bei dem es ganz anders aussieht. Er ist der Sohn einer alleinerziehenden Mutter, die als Pflegerin tätig ist. Trotzdem sind die Beiden mit denselben Herausforderungen konfrontiert.