Ein harter Thriller, der ziemlich unter die Haut geht
„Der Clan – Die Straße“ war für mich so ein Buch, bei dem ich immer wieder dachte: Nur noch ein Kapitel – und plötzlich waren wieder jede Menge Seiten weg. Pascal Engman erzählt hier eine ziemlich düstere Geschichte über Clankriminalität, Gewalt und die Frage, wie schnell man in etwas hineinrutschen kann, aus dem man später kaum noch herauskommt.
Im Mittelpunkt stehen Josef, Antonia und der Polizist Hjalmar. Besonders Josefs Geschichte hat mich gepackt. Er wächst mit seiner alleinerziehenden Mutter unter schwierigen Bedingungen auf und versucht eigentlich nur, irgendwie über die Runden zu kommen. Doch genau diese Situation macht ihn anfällig für den Clan. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie sich seine Entscheidungen immer weiter zuspitzen und er irgendwann vor Problemen steht, die er selbst kaum noch kontrollieren kann.
Gut gefallen haben mir auch die unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch bekommt man nicht nur die Sicht der Polizei oder des Clans mit, sondern erlebt ganz verschiedene Lebenssituationen. Antonia bringt dabei noch einmal eine ganz andere Seite in die Geschichte. So wirkt das Ganze deutlich abwechslungsreicher.
Der Mansour-Clan wird wirklich beklemmend dargestellt. Besonders schlimm fand ich gar nicht unbedingt die einzelnen Gewaltszenen, sondern dieses Gefühl, dass der Clan immer mehr Einfluss bekommt und sich die Menschen in der Gegend irgendwann einfach damit arrangieren müssen. Das wirkt leider erschreckend realistisch.
Der Schreibstil ist angenehm direkt und lässt sich sehr flüssig lesen. Allerdings braucht man wegen der vielen Figuren und Perspektivwechsel manchmal etwas Konzentration. Auch die Härte der Geschichte ist nicht ohne – hier sollte man definitiv wissen, worauf man sich einlässt.
Für mich ist „Der Clan – Die Straße“ ein richtig gelungener Auftakt. Das Buch ist spannend, teilweise brutal und gleichzeitig steckt einiges an gesellschaftlichen Themen darin. Besonders Josef ist mir im Gedächtnis geblieben. Nach dem Ende bin ich auf jeden Fall neugierig, wie es mit den Figuren und dem Clan weitergeht.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für alle, die gerne düstere und realistische Thriller lesen.
Im Mittelpunkt stehen Josef, Antonia und der Polizist Hjalmar. Besonders Josefs Geschichte hat mich gepackt. Er wächst mit seiner alleinerziehenden Mutter unter schwierigen Bedingungen auf und versucht eigentlich nur, irgendwie über die Runden zu kommen. Doch genau diese Situation macht ihn anfällig für den Clan. Ich fand es spannend zu verfolgen, wie sich seine Entscheidungen immer weiter zuspitzen und er irgendwann vor Problemen steht, die er selbst kaum noch kontrollieren kann.
Gut gefallen haben mir auch die unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch bekommt man nicht nur die Sicht der Polizei oder des Clans mit, sondern erlebt ganz verschiedene Lebenssituationen. Antonia bringt dabei noch einmal eine ganz andere Seite in die Geschichte. So wirkt das Ganze deutlich abwechslungsreicher.
Der Mansour-Clan wird wirklich beklemmend dargestellt. Besonders schlimm fand ich gar nicht unbedingt die einzelnen Gewaltszenen, sondern dieses Gefühl, dass der Clan immer mehr Einfluss bekommt und sich die Menschen in der Gegend irgendwann einfach damit arrangieren müssen. Das wirkt leider erschreckend realistisch.
Der Schreibstil ist angenehm direkt und lässt sich sehr flüssig lesen. Allerdings braucht man wegen der vielen Figuren und Perspektivwechsel manchmal etwas Konzentration. Auch die Härte der Geschichte ist nicht ohne – hier sollte man definitiv wissen, worauf man sich einlässt.
Für mich ist „Der Clan – Die Straße“ ein richtig gelungener Auftakt. Das Buch ist spannend, teilweise brutal und gleichzeitig steckt einiges an gesellschaftlichen Themen darin. Besonders Josef ist mir im Gedächtnis geblieben. Nach dem Ende bin ich auf jeden Fall neugierig, wie es mit den Figuren und dem Clan weitergeht.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für alle, die gerne düstere und realistische Thriller lesen.