Erschreckend aktuell

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Der Auftakt der Trilogie "Der Clan - Die Straße" von Pascal Engmann startet Anfang der 2000er Jahre und zeigt auf bedrückende Weise die verschiedenen Schicksale von Menschen, die probieren, ihr Leben zu meistern. Wenn auch alle mit unterschiedlichen Startniveaus.

Fatima steht allein mit ihrem kleinen Sohn Josef da. Sie wohnen im Brennpunkt, wo der Mansour-Clan das Sagen hat. Fatima hat mehrere Jobs und möchte ihren Sohn unter allen Umständen von den kriminellen Machenchaften fernhalten.

Die jungen Mansour-Männer wollen ihren Platz im Clan finden. Dabei unbedingt als echte Männer angesehen werden und buhlen um die Gunst ihrer Väter und Onkel. Im Laufe der Geschichte gehen viele über Grenzen und es scheint erschreckend normal zu dein, das ein Menschenleben einfach ein Problem darstellt.

Die Polizei in Schweden hat das Treiben schon lang beobachtet. Sich jedoch in der Vergangenheit auf den Mansour-Clan verlassen, die andere Gangs in ihre Schranken wiesen. Nun ist das Gewaltpotential jedoch mehr als gefährlich und es gelten andere Gesetze. Der Polizei sind die Hände gebunden.

Das erste von drei Büchern macht deutlich, dass das Bullerbüh-Image Schwedens schon lange nur noch in den Köpfen existiert und die Geschichte mehr als ein Körnchen Wahrheit enthält.

Das wird ein Luftanhalten über drei Bände.