Hart und realistisch aber gut
Viel wird in Politik und Medien diskutiert über Brennpunkte, Problemviertel und Clan-Kriminalität. In Schweden genauso wie in Deutschland. Aber wirklich eine Vorstellung davon hat man als normaler Mensch nicht.
Der Roman ändert das.
Als Leser begleitet man Josef, der in einem solchen von einem Clan beherrschten Wohnblock aufwächst. Und eigentlich gar nichts mit den kriminellen Geschäften zu tun hat. Aber dann doch gegen besseres Wissen den Verlockungen erliegt. Auch weil die Gesellschaft es nicht schafft ihm eine überzeugende Alternative zu präsentieren.
Der Schreibstil des Autors ist großartig. Gritty, realistisch, nichts beschönigend, aber auch gleichteitig nicht in Blut badend. Gewalt gibt es zuhauf in dem Buch, aber sie wird an keiner Stelle als positiv dargestellt.
Man fühlt mit den Charakteren mit, die alle irgendwie Opfer der Situationsdynamik werden und nur noch verzweifelt versuchen zu reagieren.
Was mich etwas gestört hat, ist das einige Handlungen lange parallel laufen und es, zum Beispiel bei der Handlung um Zara, so wifkt als wäre es eine eigenständige Geschichte, in der nur zufällig bekannte Personen vorkommen. Vermutlich wird das alles in den kommenden Bänden zusammen laufen, aber mich hat es doch etwas in meinem Lesefluss gestört.
Eine als Thriller verkleidete Gesellschaftskritik und ich finde es so unfair, dass ich jetzt bis nächstes Jahr auf den zweiten Band warten muss.
Der Roman ändert das.
Als Leser begleitet man Josef, der in einem solchen von einem Clan beherrschten Wohnblock aufwächst. Und eigentlich gar nichts mit den kriminellen Geschäften zu tun hat. Aber dann doch gegen besseres Wissen den Verlockungen erliegt. Auch weil die Gesellschaft es nicht schafft ihm eine überzeugende Alternative zu präsentieren.
Der Schreibstil des Autors ist großartig. Gritty, realistisch, nichts beschönigend, aber auch gleichteitig nicht in Blut badend. Gewalt gibt es zuhauf in dem Buch, aber sie wird an keiner Stelle als positiv dargestellt.
Man fühlt mit den Charakteren mit, die alle irgendwie Opfer der Situationsdynamik werden und nur noch verzweifelt versuchen zu reagieren.
Was mich etwas gestört hat, ist das einige Handlungen lange parallel laufen und es, zum Beispiel bei der Handlung um Zara, so wifkt als wäre es eine eigenständige Geschichte, in der nur zufällig bekannte Personen vorkommen. Vermutlich wird das alles in den kommenden Bänden zusammen laufen, aber mich hat es doch etwas in meinem Lesefluss gestört.
Eine als Thriller verkleidete Gesellschaftskritik und ich finde es so unfair, dass ich jetzt bis nächstes Jahr auf den zweiten Band warten muss.