Ich bin beeindruckt
Obwohl das Buch optisch ein Hingucker ist und auch der Klappentext spannend klingt, war ich unsicher, ob ich wirklich mit der Thematik klar kommen würde. Ich kann es kurz machen: Für mich ein Highlight-Buch. Engman hat bei mir mit diesem Buch meine gesamte Gefühlspalette angesprochen - von Wut, über Hoffnung bis hin zu Traurigkeit - es war alles dabei. Die Geschichte spielt über mehrere Jahre hinweg. Wir lernen Antonia und Josef als Teenies kennen und begleiten sie auf ihren jeweiligen Wegen bis ca. 21/22 Jahre. Beide Wege sind weit ab, von dem, was man konventionell nennt und beides möchte ich hier nicht vorwegnehmen. Es scheint klar, dass sich ihre Wege kreuzen - auf welche Art? Lest selbst. Auf jeden Fall hat mich das ganze Setting der als sehr präsent geschilderten Clangewalt sehr mitgenommen, um nicht zu sagen erschrocken. Ich glaube nämlich leider, dass die Schilderungen nicht nur reine Fiktion sind.
Engman hat aus meiner Sicht ein fantastisches Mittel gefunden, warum man das Buch nicht weglegen kann: In jedem Kapitel gibt es mehrere Szenenwechsel, wobei aber gefühlt jede Szene mit einem Cliffhanger endet - ich gebe zu, da war die Versuchung groß, schnell weiterzublâttern, und wenn, um nur mit einem Auge schon zu erhaschen, wie es bei Antonia oder Josef weitergeht.
Im Januar geht diese Reihe weiter. Das dauert mir eigentlich zu lange..
Engman hat aus meiner Sicht ein fantastisches Mittel gefunden, warum man das Buch nicht weglegen kann: In jedem Kapitel gibt es mehrere Szenenwechsel, wobei aber gefühlt jede Szene mit einem Cliffhanger endet - ich gebe zu, da war die Versuchung groß, schnell weiterzublâttern, und wenn, um nur mit einem Auge schon zu erhaschen, wie es bei Antonia oder Josef weitergeht.
Im Januar geht diese Reihe weiter. Das dauert mir eigentlich zu lange..