Im Schatten des Clans - ein Viertel ohne Gesetz
Pascal Engmans Thriller „Der Clan“ entführt den Leser in die beklemmende Realität eines Stockholmer Vororts, der von der libanesischen Mansour-Familie gnadenlos kontrolliert wird. Im Zentrum stehen der hochintelligente Josef, der mit seiner alleinerziehenden Mutter in ärmlichen Verhältnissen lebt, und das in der wohlhabenden Oberschicht aufwachsende Model Antonia. Während Josef nach einer mutigen Hilfsaktion an der Schule immer tiefer in die kriminellen Machenschaften gerät, kämpft Antonia mit hartem Mobbing und dem enormen Druck ihrer glamourösen Welt. Parallel beleuchtet der Roman das Schicksal von Frauen unter traditionellen, patriarchalischen Clanstrukturen sowie den unermüdlichen Kampf eines jungen Polizisten gegen das organisierte Verbrechen.
Der Autor schildert die brutale Realität, Gewalt, Drogen, Prostitution, Erpressung und den alltäglichen Terror atmosphärisch so dicht, dass beim Lesen eine fast greifbare, extrem fesselnde Spannung entsteht. Trotz der erzählerischen Komplexität und der zahlreichen Protagonisten – bei denen die Figurenübersicht in der Buchinnenklappe eine sehr große Hilfe ist – bleibt die Handlung stets stringent, nachvollziehbar und logisch aufgebaut. Neben all den menschlichen Abgründen zeigt das Werk starke Gegenpole wie tiefe Freundschaft, Loyalität, Mut und Barmherzigkeit. Die Figuren werden detailliert und greifbar gezeichnet, sodass man ihre oft verzweifelten Entscheidungen emotional miterlebt.
Ein absolut gelungener, wenn auch stellenweise bedrückender Reihenauftakt, der noch lange nachhallt und definitiv neugierig auf die Fortsetzung macht.
Der Autor schildert die brutale Realität, Gewalt, Drogen, Prostitution, Erpressung und den alltäglichen Terror atmosphärisch so dicht, dass beim Lesen eine fast greifbare, extrem fesselnde Spannung entsteht. Trotz der erzählerischen Komplexität und der zahlreichen Protagonisten – bei denen die Figurenübersicht in der Buchinnenklappe eine sehr große Hilfe ist – bleibt die Handlung stets stringent, nachvollziehbar und logisch aufgebaut. Neben all den menschlichen Abgründen zeigt das Werk starke Gegenpole wie tiefe Freundschaft, Loyalität, Mut und Barmherzigkeit. Die Figuren werden detailliert und greifbar gezeichnet, sodass man ihre oft verzweifelten Entscheidungen emotional miterlebt.
Ein absolut gelungener, wenn auch stellenweise bedrückender Reihenauftakt, der noch lange nachhallt und definitiv neugierig auf die Fortsetzung macht.