Pageturner mit Tiefgang – absolute Leseempfehlung!
Ich hatte mich bereits sehr auf diesen Thriller gefreut, da mich das Debüt von Pascal Engman ‚der Patriot‘ vor einigen Jahren bereits völlig umgehauen hatte. Ich kann bereits vorwegnehmen: auch den aktuellen Thriller werde ich mit Sicherheit wieder vielen Leuten weiterempfehlen und ausleihen!
Der Clan – das ist im Wesentlichen die Familie Mansour – hat das Sagen in einem Vorort von Stockholm. Wie es zu dieser Macht kam, wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Der Autor lässt uns aber auch spüren, was dies für die mittellosen und verzweifelten Bewohner der Gegend bedeutet, welchem Druck sie täglich ausgesetzt sind. Einer von Ihnen ist der Protagonist Josef, welcher von seiner Mutter alleine großgezogen wurde und welcher mir rasch ans Herz gewachsen ist. Ich habe diesen cleveren Jungen und später jungen Erwachsenen sehr gerne durch das Buch begleitet.
Dass es auch Missstände in der Mittelschicht in Schweden gibt, zeigt der parallel verlaufende Erzählstrang um die hübsche Antonia, welche sich vor allem Mobbing in der Schule ausgesetzt sieht.
Der ein oder andere lässt sich vielleicht von der Aufmachung des Buches abschrecken – doch es handelt sich hierbei nicht um einen stupiden Actionthriller wie etwa auf den ersten Blick ähnlich anmutende Filme. Dieses Buch kann so viel mehr. Es gibt kaum schwarz und weiß; es wird durch Monologe und Gedankengänge häufig nachvollziehbar warum die Personen so handeln wie sie es tun. Die bedrückende Stimmung, in der sich auch die Nebenfiguren befinden, wird extrem gut vermittelt. Gedanken, welche man selbst entwickelt wie ‚dann zieh doch weg und fange woanders neu an‘ werden entkräftet. Die verschiedenen Erzählstränge sind ausnahmslos interessant und haben das richtige Maß an Berührungspunkten.
Die Geschichte in diesem ersten von drei Teilen ist rund erzählt und schließt nicht mit einem Cliffhanger, was mir persönlich gut gefällt. Dennoch freue mich schon jetzt sehr auf die weiteren beiden Bände.
Der Clan – das ist im Wesentlichen die Familie Mansour – hat das Sagen in einem Vorort von Stockholm. Wie es zu dieser Macht kam, wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Der Autor lässt uns aber auch spüren, was dies für die mittellosen und verzweifelten Bewohner der Gegend bedeutet, welchem Druck sie täglich ausgesetzt sind. Einer von Ihnen ist der Protagonist Josef, welcher von seiner Mutter alleine großgezogen wurde und welcher mir rasch ans Herz gewachsen ist. Ich habe diesen cleveren Jungen und später jungen Erwachsenen sehr gerne durch das Buch begleitet.
Dass es auch Missstände in der Mittelschicht in Schweden gibt, zeigt der parallel verlaufende Erzählstrang um die hübsche Antonia, welche sich vor allem Mobbing in der Schule ausgesetzt sieht.
Der ein oder andere lässt sich vielleicht von der Aufmachung des Buches abschrecken – doch es handelt sich hierbei nicht um einen stupiden Actionthriller wie etwa auf den ersten Blick ähnlich anmutende Filme. Dieses Buch kann so viel mehr. Es gibt kaum schwarz und weiß; es wird durch Monologe und Gedankengänge häufig nachvollziehbar warum die Personen so handeln wie sie es tun. Die bedrückende Stimmung, in der sich auch die Nebenfiguren befinden, wird extrem gut vermittelt. Gedanken, welche man selbst entwickelt wie ‚dann zieh doch weg und fange woanders neu an‘ werden entkräftet. Die verschiedenen Erzählstränge sind ausnahmslos interessant und haben das richtige Maß an Berührungspunkten.
Die Geschichte in diesem ersten von drei Teilen ist rund erzählt und schließt nicht mit einem Cliffhanger, was mir persönlich gut gefällt. Dennoch freue mich schon jetzt sehr auf die weiteren beiden Bände.