Spannend
Auch wenn am Anfang darauf hingewiesen wird, dass die Personen fiktiv sind, ist es durchaus vorstellbar, dass die Schilderungen auch so in der Realität stattgefunden haben könnten. Einige Szenen sind schon recht brutal und erschreckend beschrieben, daher würde ich den Roman nicht unbedingt für sensiblere Naturen empfehlen. Die Einblicke die man in den "Clan", das Leben in Brennpunkten und das Modelbusiness bekommt, machen nachdenklich. Dem Autor gelingt es meisterhaft ein brisantes Thema überaus interessant und spannend rüberzubringen und eine Vielfalt von besonderen Charakteren in eine aufrüttelnde Geschichte einzubinden.
Der Autor lässt uns aber auch spüren, was dies für die mittellosen und verzweifelten Bewohner der Gegend bedeutet, welchem Druck sie täglich ausgesetzt sind. Einer von Ihnen ist der Protagonist Josef, welcher von seiner Mutter alleine großgezogen wurde und welcher mir rasch ans Herz gewachsen ist. Ich habe diesen cleveren Jungen und später jungen Erwachsenen sehr gerne durch das Buch begleitet. Dass es auch Missstände in der Mittelschicht in Schweden gibt, zeigt der parallel verlaufende Erzählstrang um die hübsche Antonia, welche sich vor allem Mobbing in der Schule ausgesetzt sieht. Der ein oder andere lässt sich vielleicht von der Aufmachung des Buches abschrecken – doch es handelt sich hierbei nicht um einen stupiden Actionthriller wie etwa auf den ersten Blick ähnlich anmutende Filme. Dieses Buch kann so viel mehr. Es gibt kaum schwarz und weiß; es wird durch Monologe und Gedankengänge häufig nachvollziehbar warum die Personen so handeln wie sie es tun. Die bedrückende Stimmung, in der sich auch die Nebenfiguren befinden, wird extrem gut vermittelt.
Der Autor lässt uns aber auch spüren, was dies für die mittellosen und verzweifelten Bewohner der Gegend bedeutet, welchem Druck sie täglich ausgesetzt sind. Einer von Ihnen ist der Protagonist Josef, welcher von seiner Mutter alleine großgezogen wurde und welcher mir rasch ans Herz gewachsen ist. Ich habe diesen cleveren Jungen und später jungen Erwachsenen sehr gerne durch das Buch begleitet. Dass es auch Missstände in der Mittelschicht in Schweden gibt, zeigt der parallel verlaufende Erzählstrang um die hübsche Antonia, welche sich vor allem Mobbing in der Schule ausgesetzt sieht. Der ein oder andere lässt sich vielleicht von der Aufmachung des Buches abschrecken – doch es handelt sich hierbei nicht um einen stupiden Actionthriller wie etwa auf den ersten Blick ähnlich anmutende Filme. Dieses Buch kann so viel mehr. Es gibt kaum schwarz und weiß; es wird durch Monologe und Gedankengänge häufig nachvollziehbar warum die Personen so handeln wie sie es tun. Die bedrückende Stimmung, in der sich auch die Nebenfiguren befinden, wird extrem gut vermittelt.