Spannender Auftakt einer Trilogie

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kermeliest Avatar

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Das auffällige Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt und auch der Inhalt konnte mich von Anfang an überzeugen.

Das Thema Clankriminalität ist hochaktuell und meiner Meinung nach ein Phänomen, dem noch immer nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird. Umso interessanter fand ich es, dass Pascal Engman genau dieses Thema in den Mittelpunkt seines Thrillers stellt.

Die Geschichte spielt in einem Vorort von Stockholm, in dem der Mansour-Clan immer mehr Macht gewinnt. Dabei erleben wir die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven. Unter anderem lernen wir Josef kennen, der mit seiner Mutter in ärmlichen Verhältnissen lebt, Antonia, die aus einer völlig anderen Lebenswelt stammt, und den Polizisten Hjalmar. Gerade diese unterschiedlichen Blickwinkel haben mir gut gefallen.

Pascal Engman schreibt sehr direkt, realistisch und unglaublich spannend. Gewalt, Angst und die Macht des Clans sind ständig spürbar, gleichzeitig geht es aber auch um Loyalität, Herkunft, Zugehörigkeit und die Frage, ob es überhaupt möglich ist, sich aus solchen Strukturen zu lösen. Die Figuren wirken dabei glaubwürdig und nicht einfach nur in Gut und Böse eingeteilt.

Der Schreibstil ist schnell und klar, sodass ich sehr gut durch das Buch gekommen bin. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen.

„Der Clan – Die Straße“ ist der Auftakt einer Trilogie und für mich ein rundum gelungener, hochspannender Thriller zu einem erschreckend aktuellen Thema. Negatives kann ich tatsächlich nicht sagen – ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Von mir gibt es klare 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.