Thema Tod und Beerdigung unverblümt und kindgerecht
Lizzy dachte bisher immer ihre Eltern betrieben ein Transportunternehmen mit komischen Kisten bis sie neugierig wird und sich fragt, wieso so viele traurige Menschen aus dem Arbeitszimmer ihrer Eltern kommen. Sie geht aus Entdeckungstour und schaut einfach mal in diese Kisten rein und stellt fest: da liegt ja ein toter Mensch. Lizzys Eltern betreiben also ein Bestattungsunternehmen und im ersten Teil des Buches erkundet sie gemeinsam mit ihren Freunden diese für sie „neue“ Welt und sie gründen den „Club der kalten Hände“. Wir begleiten Lizzy und ihre Freunde bei vier ganz unterschiedlichen Sterbefällen (sogar der eines Babys), die heimlich beobachten, wie Angehörige aus zum Teil ganz unterschiedlichen Kulturen damit umgehen und das Abschiednehmen zelebrieren. Der zweite Teil ist eher einen Wissensteil, der auf Fragen eingeht, die im Zusammenhang mit dem Tod und Beerdigungen stehen, wie beispielsweise: „Darf man einen toten Menschen anfassen?“.
Ich bin etwas zwiegespalten ob ich die Art und Weise der Geschichte und Lizzys Verhalten beim Erkunden des Berufs ihrer Eltern gut oder schlecht finde. Lizzy erkundet sehr viel heimlich ohne, dass ihre Eltern sie dabei begleiten, geschweige denn davon wissen und dadurch entstehen für mich persönlich einige respektlose Situationen. Eine unstillbare Neugierde gehört natürlich auch zum Kind sein dazu und eben aus der Sicht eines Kindes ist das Erforschen dieser „Totenwelt“ ja geschrieben. Dennoch ist es ein sensibles Thema, das ein gewisses Feingefühl verlangt und das fehlt mir an manchen Stellen. Ich glaube entweder man mag den Stil der Wissensvermittlung dieses Buches oder man findet es pietätlos. Die Schriftstellerin ist selbst Bestatterin. Sie steckt tief in der Thematik, die behandelt wird drin und sie hat vermutlich nochmal eine andere Sicht auf die Wissensdefizite und vielleicht auch Neugierde, die Kinder in dieser Sache aufweisen, weil kein Erwachsener gern über diese Themen spricht. Daher finde ich es sehr gut und auch wichtig, dass dieses Thema von der Schriftstellerin behandelt wird– auf eine mutige Art und Weise, die man gut finden kann oder eben nicht.
Die Illustrationen im Buch sind für mich leider etwas gewöhnungsbedürftig. Mir gefällt der Stil einfach nicht. Ich würde ihn als abstrakt und etwas hart bezeichnen. Allerdings passt er gewissermaßen irgendwie zum Thema, denn auch der Tod ist etwas Abstraktes und ein „harte Brocken“ zum Verdauen.
Wie gesagt: ich bin zwiegespalten. Ich empfinde es als ein gutes, interessantes und wissenswertes Buch, dennoch vermittelte es mir hier und da komische Gefühle. Ich bin neugierig, wie das meine eigenen Kinder irgendwann empfinden, wenn sie alt genug sind mit mir dieses Buch anzuschauen.
Eine tolle Botschaft vermittelt das Buch in meinen Augen aber auch. In zwei der Sterbefälle verlieren zwei Kinder nahe Verwandte. „Der Club der kalten Hände“ ist in beiden Fällen mit zur Stelle und gibt den trauernden Kindern Trost und Ablenkung. Am Ende werden sie selbst Teil der Bande. Freundschaft ist hier der Schlüssel, der Hoffnung gibt und Trost spendet. Wenn jemand in unserem Umfeld trauert, dann reicht eure Hand und seid einfach da. Ich finde, dass vermittelt das Buch ganz wundervoll!
Ich bin etwas zwiegespalten ob ich die Art und Weise der Geschichte und Lizzys Verhalten beim Erkunden des Berufs ihrer Eltern gut oder schlecht finde. Lizzy erkundet sehr viel heimlich ohne, dass ihre Eltern sie dabei begleiten, geschweige denn davon wissen und dadurch entstehen für mich persönlich einige respektlose Situationen. Eine unstillbare Neugierde gehört natürlich auch zum Kind sein dazu und eben aus der Sicht eines Kindes ist das Erforschen dieser „Totenwelt“ ja geschrieben. Dennoch ist es ein sensibles Thema, das ein gewisses Feingefühl verlangt und das fehlt mir an manchen Stellen. Ich glaube entweder man mag den Stil der Wissensvermittlung dieses Buches oder man findet es pietätlos. Die Schriftstellerin ist selbst Bestatterin. Sie steckt tief in der Thematik, die behandelt wird drin und sie hat vermutlich nochmal eine andere Sicht auf die Wissensdefizite und vielleicht auch Neugierde, die Kinder in dieser Sache aufweisen, weil kein Erwachsener gern über diese Themen spricht. Daher finde ich es sehr gut und auch wichtig, dass dieses Thema von der Schriftstellerin behandelt wird– auf eine mutige Art und Weise, die man gut finden kann oder eben nicht.
Die Illustrationen im Buch sind für mich leider etwas gewöhnungsbedürftig. Mir gefällt der Stil einfach nicht. Ich würde ihn als abstrakt und etwas hart bezeichnen. Allerdings passt er gewissermaßen irgendwie zum Thema, denn auch der Tod ist etwas Abstraktes und ein „harte Brocken“ zum Verdauen.
Wie gesagt: ich bin zwiegespalten. Ich empfinde es als ein gutes, interessantes und wissenswertes Buch, dennoch vermittelte es mir hier und da komische Gefühle. Ich bin neugierig, wie das meine eigenen Kinder irgendwann empfinden, wenn sie alt genug sind mit mir dieses Buch anzuschauen.
Eine tolle Botschaft vermittelt das Buch in meinen Augen aber auch. In zwei der Sterbefälle verlieren zwei Kinder nahe Verwandte. „Der Club der kalten Hände“ ist in beiden Fällen mit zur Stelle und gibt den trauernden Kindern Trost und Ablenkung. Am Ende werden sie selbst Teil der Bande. Freundschaft ist hier der Schlüssel, der Hoffnung gibt und Trost spendet. Wenn jemand in unserem Umfeld trauert, dann reicht eure Hand und seid einfach da. Ich finde, dass vermittelt das Buch ganz wundervoll!