Die Hoffnung ist das Federding
Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite beeindruckend.
Bereits der Anfang ist eine Wucht: Eine junge, unverheiratete Frau geht in ein Geschäft und kauft 99 Kondome. Ich glaube selbst heutzutage würde das nicht jede/jeder mal eben so bringen. Wie muss sich also Birdie Calhoun in den 1930er Jahren im US-Südstaat Mississippi bloß dabei fühlen?
Dann der Wechsel zu Meg. Sie lebt seit 2 Jahren in einem Waisenhaus. Obschon sie für ihr Alter, sie ist 11 Jahre, als die Handlung einsetzt, sehr reflektiert klingt, kann sie selbst die Umstände ihres Status nicht umfänglich erfassen.
Den Mythos, der Kindsvater sei ein im Krieg gefallener Soldat, konnte ihre Mutter, nach dem Umzug in eben jenen Bundesstaat nicht lange aufrechterhalten. Sie verschwand vor zwei Jahren kurz vor Weihnachten. Meg soll nach dem Willen der Heimleiterin akzeptieren, dass ihre Mutter, von der sie sich bis zuletzt geliebt und beschützt gefühlt hat, sie aus Egoismus und Verantwortungslosigkeit verlassen hat. Wie grausam.
Es folgen in diesem Buch noch viele weitere Beschreibungen von Schicksalen, Leid, aber auch Hoffnung, von Menschen aus einer Zeit, die nun hundert Jahre zurückliegt, aber eine erschreckende Aktualität besitzt.
Einmal in den Bann dieser Geschichte gezogen fällt es einem äußerst schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Also, Zeit einplanen.
Bereits der Anfang ist eine Wucht: Eine junge, unverheiratete Frau geht in ein Geschäft und kauft 99 Kondome. Ich glaube selbst heutzutage würde das nicht jede/jeder mal eben so bringen. Wie muss sich also Birdie Calhoun in den 1930er Jahren im US-Südstaat Mississippi bloß dabei fühlen?
Dann der Wechsel zu Meg. Sie lebt seit 2 Jahren in einem Waisenhaus. Obschon sie für ihr Alter, sie ist 11 Jahre, als die Handlung einsetzt, sehr reflektiert klingt, kann sie selbst die Umstände ihres Status nicht umfänglich erfassen.
Den Mythos, der Kindsvater sei ein im Krieg gefallener Soldat, konnte ihre Mutter, nach dem Umzug in eben jenen Bundesstaat nicht lange aufrechterhalten. Sie verschwand vor zwei Jahren kurz vor Weihnachten. Meg soll nach dem Willen der Heimleiterin akzeptieren, dass ihre Mutter, von der sie sich bis zuletzt geliebt und beschützt gefühlt hat, sie aus Egoismus und Verantwortungslosigkeit verlassen hat. Wie grausam.
Es folgen in diesem Buch noch viele weitere Beschreibungen von Schicksalen, Leid, aber auch Hoffnung, von Menschen aus einer Zeit, die nun hundert Jahre zurückliegt, aber eine erschreckende Aktualität besitzt.
Einmal in den Bann dieser Geschichte gezogen fällt es einem äußerst schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Also, Zeit einplanen.