großartig

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kgranger Avatar

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„Der Club der Unbeugsamen“ hat mich wieder einmal richtig begeistert! Das Buch ist einfach unglaublich gut geschrieben und ich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Sie schafft es, eine spannende Geschichte mit ernsten und wichtigen Themen zu verbinden, ohne dass dabei der Unterhaltungswert verloren geht.

Die Geschichte spielt im Mississippi des Jahres 1933, mitten in der Wirtschaftskrise. In der kleinen Stadt Oxford treffen ganz unterschiedliche Frauen aufeinander: Frauen aus wohlhabenden Kreisen, Frauen, die sich mit kriminellen Machenschaften über Wasser halten, und solche, die einfach keine andere Möglichkeit mehr sehen, als selbst für ihr Schicksal zu kämpfen. Was sie verbindet, ist, dass sie wenig zu verlieren haben – und genau daraus entwickeln sie eine unglaubliche Stärke.

Besonders gefallen hat mir, dass neben dem Female Empowerment auch gesellschaftlich wichtige Themen wie Homosexualität und Rassentrennung eine Rolle spielen. Die Autorin zeigt sehr eindrücklich, mit welchen Grenzen und Ungerechtigkeiten die Menschen zu dieser Zeit konfrontiert waren. Gleichzeitig geht es um Frauen, die sich nicht länger mit den Rollen zufriedengeben wollen, die ihnen die Gesellschaft zugedacht hat.

Dabei ist die Geschichte keineswegs nur schwer und bedrückend. Es gibt immer wieder humorvolle und überraschende Momente, und gerade die unterschiedlichen Frauen und ihre Geschichten machen den Roman so abwechslungsreich. Ich habe die Entwicklung der Figuren sehr gerne verfolgt und fand es toll zu sehen, wie aus ganz unterschiedlichen Motiven eine Gemeinschaft entsteht.

Für mich ist „Der Club der Unbeugsamen“ wieder ein Beweis dafür, dass die Autorin einfach großartig erzählen kann. Eine spannende, mutige und gleichzeitig unterhaltsame Geschichte über Zusammenhalt, Ungerechtigkeit und Frauen, die beschließen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Ganz klare 5 Sterne!