Mutige Frauen im Mississippi der 30er Jahre

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downey_jr Avatar

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„Gute Geister“ von Kathryn Stockett hatte mir damals sehr gut gefallen, daher war ich echt happy, dass es endlich ein neues Buch von ihr gibt!

Ihr neuer Roman „Der Club der Unbeugsamen“ spielt 1933 in Mississippi, inmitten der Weltwirtschaftskrise. Besonders das Leben der Frauen ist damals stark geprägt von sozialen Zwängen, Unfreiheiten und Geldsorgen. Im Zentrum der Geschichte stehen die freimütige, unverheiratetet Birdie, ihre Schwester Frances und deren Schwiegermutter Mrs. Tartt sowie Charlie und das Waisenmädchen Meg. Die Wege dieser unterschiedlichen Frauen werden durch das Schicksal verbunden. Während Frances feststellen muss, dass ihr High-Society-Leben und ihre Ehe nur aus Lügen besteht, setzt Birdie sich für die kleine Meg ein – dabei sollte sie doch eigentlich ihre Schwester um Geld bitten, um ihrer Familie finanziell unter die Arme zu greifen.
Charlie hat Schlimmes hinter sich; sie würde alles tun, um ihre Tochter wieder aus dem Waisenhaus zu holen. Mrs. Tartt steht unerwartet mittellos da. Alle Frauen brauchen dringend Geld, um sich aus ihren schwierigen Situationen zu befreien. Sie haben eine Idee, doch die ist nicht nur únkonventionell, sondern auch gefährlich ...

Die Geschichte dieser Frauen fügt sich erst nach und nach zusammen. Trotz der Länge liest sich das Buch leicht und unterhaltsam, Kathryn Stocketts Schreibstil ist gewohnt gut. Ihre Charaktere sind allesamt authentisch dargestellt; besonders Birdie und Meg sind mir beim Lesen immer mehr ans Herz gewachsen.
Das Ende fand ich sehr gelungen: Die mutigen, starken Frauen kämpfen dafür, glücklich zu werden und zu bekommen, was ihnen zusteht.

Vielen Dank an den btb Verlag & an Vorablesen.de für das Rezensionsexemplar! 📚💚