Was für ein Buch! Mitreißend und emotional.
Die 1930er-Jahre sind auch im US-Bundesstaat Mississippi eine unruhige Zeit, geprägt von Armut und Gewalt. Die weltweite Wirtschaftskrise hat nicht nur die Farmer ruiniert. Farbige haben es besonders schlimm, da sie noch dazu als Menschen zweiter Klasse gelten.
Aber auch die Weißen haben es in diesen Zeiten nicht leicht. Besonders die Frauen unterliegen politischen und gesellschaftlichen Zwängen. Trotzdem ist aus Birdie Calhoun eine selbstbewusste junge Frau geworden. Seit ihre jüngere Schwester Frances (mutmaßlich reich) geheiratet hat, lebt die Vierundzwanzigjährige mit ihrer Mutter und Oma allein in dem baufälligen Haus im Mississippi-Delta.
Am Anfang der Geschichte lernt der Leser die elfjährige Meg (eigentlich Margot Louise) kennen, die seit zwei Jahren in einem Waisenhaus für weiße Mädchen in Oxford lebt. Hier gelten strenge Regeln und die Mädchen werden den ganzen Tag eingesperrt. Sobald sie 12 Jahre alt sind, kommen sie als Arbeiterinnen in eine Konservenfabrik in Biloxi.
Meg geht gerne zur Schule, besonders Lesen macht ihr Spaß. Plötzlich wird ihr der Unterricht verboten und sie muss den ganzen Tag unnütze Tätigkeiten verrichten, wie z.B. Münzen zählen oder Bibelverse abschreiben.
Meg, Birdie und andere Frauen aus ihrem Umfeld stehen im Mittelpunkt der Geschichte über mutige Frauen, die im Jahr 1933 zusammen einen Ausweg aus Armut und Resignation suchen.
„Der Club der Unbeugsamen“ hat mich von Anfang an gefesselt. Durch den flüssigen, bildhaften Schreibstil konnte ich sehr schnell in die Geschichte eintauchen. Der Autorin gelingt es, durch detaillierte Beschreibungen Schauplätze vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Ich konnte die schwüle Hitze direkt spüren, die verschiedenen Gerüche riechen.
Die Charaktere sind einfühlsam und klar ausgearbeitet und werden so zum Leben erweckt. Die Lebenssituationen der handelnden Personen werden emotional und authentisch dargestellt.
Dass die Geschichte nur aus zwei Perspektiven erzählt wird, macht das Ganze übersichtlicher und verständlicher.
Obwohl das e-book über 1.000 Seiten hat, ist es an keiner Stelle langatmig oder uninteressant. Einmal mit dem Lesen begonnen konnte ich kaum aufhören. Dieser Ausflug in die Zeit der Weltwirtschaftskrise hat mir viele schöne unterhaltsame Stunden bereitet.
Deshalb gibt es von mir fünf von fünf Sternen und eine eindeutige Leseempfehlung.
Aber auch die Weißen haben es in diesen Zeiten nicht leicht. Besonders die Frauen unterliegen politischen und gesellschaftlichen Zwängen. Trotzdem ist aus Birdie Calhoun eine selbstbewusste junge Frau geworden. Seit ihre jüngere Schwester Frances (mutmaßlich reich) geheiratet hat, lebt die Vierundzwanzigjährige mit ihrer Mutter und Oma allein in dem baufälligen Haus im Mississippi-Delta.
Am Anfang der Geschichte lernt der Leser die elfjährige Meg (eigentlich Margot Louise) kennen, die seit zwei Jahren in einem Waisenhaus für weiße Mädchen in Oxford lebt. Hier gelten strenge Regeln und die Mädchen werden den ganzen Tag eingesperrt. Sobald sie 12 Jahre alt sind, kommen sie als Arbeiterinnen in eine Konservenfabrik in Biloxi.
Meg geht gerne zur Schule, besonders Lesen macht ihr Spaß. Plötzlich wird ihr der Unterricht verboten und sie muss den ganzen Tag unnütze Tätigkeiten verrichten, wie z.B. Münzen zählen oder Bibelverse abschreiben.
Meg, Birdie und andere Frauen aus ihrem Umfeld stehen im Mittelpunkt der Geschichte über mutige Frauen, die im Jahr 1933 zusammen einen Ausweg aus Armut und Resignation suchen.
„Der Club der Unbeugsamen“ hat mich von Anfang an gefesselt. Durch den flüssigen, bildhaften Schreibstil konnte ich sehr schnell in die Geschichte eintauchen. Der Autorin gelingt es, durch detaillierte Beschreibungen Schauplätze vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Ich konnte die schwüle Hitze direkt spüren, die verschiedenen Gerüche riechen.
Die Charaktere sind einfühlsam und klar ausgearbeitet und werden so zum Leben erweckt. Die Lebenssituationen der handelnden Personen werden emotional und authentisch dargestellt.
Dass die Geschichte nur aus zwei Perspektiven erzählt wird, macht das Ganze übersichtlicher und verständlicher.
Obwohl das e-book über 1.000 Seiten hat, ist es an keiner Stelle langatmig oder uninteressant. Einmal mit dem Lesen begonnen konnte ich kaum aufhören. Dieser Ausflug in die Zeit der Weltwirtschaftskrise hat mir viele schöne unterhaltsame Stunden bereitet.
Deshalb gibt es von mir fünf von fünf Sternen und eine eindeutige Leseempfehlung.