Was für ein gewaltiges Buch!
Das neue Buch der Autorin wirkt auf den ersten Blick überwältigend mit seinen über 800 Seiten. Vielleicht hätte mich das abgeschreckt, wenn ich es wahrgenommen hätte, bevor ich mich für ein Rezensionsexemplar beworben habe. Aber jetzt, nach dem Lesen, kann ich nur sagen, dass ich froh bin, dass die Länge meine Entscheidung nicht beeinflusst hat! Was für ein gewaltiges Buch! Es ist so flüssig, kurzweilig und mitreißend geschrieben, dass die Seiten nur so vorbeifliegen. Ich habe es verschlungen, mit den Charakteren gebangt und gehofft. Kathryn Stockett hat es geschafft, mich völlig in die Geschichte hineinzuziehen, selten habe ich so intensiv mit den Figuren einer Geschichte mitgelebt. Sie zeichnet die Menschen sehr genau, mit all ihren Ecken und Kanten, ihren Liebenswürdigkeiten und ihren inneren Kämpfen. Detailliert, aber ohne Längen, liebevoll und mit einem feinen Humor. Und auch die Stimmung der Zeit, die 1930er Jahre im Staat Mississippi, fängt die Autorin gekonnt ein, die Unsicherheit und Armut, die gesellschaftlichen Zwänge, Gewalt und eben auch den Widerstand. Es entsteht die Kleinstadt Oxford vor dem inneren Auge, man fühlt die Hitze, den Staub, begleitet die Menschen in ihrem Alltag, lebt für eine Zeit mit ihnen. Trotz des leichten Tons werden schwierige Themen der Zeit nicht ausgeblendet, sondern schonungslos benannt und in die Geschichte eingebunden.
Es ist ein Roman über großartige Frauen, die gegen alle Konventionen verstoßen, um ein selbstbestimmtes Leben für sich und ihre Lieben zu ermöglichen. Sie kommen aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten und Vergangenheiten und tun sich zusammen, um für sich zu kämpfen. Dabei geht es nicht immer ganz legal zu, und ich habe mich mehr als einmal ertappt, wie ich den Ladies die Daumen drückte, dass sie mit ihren Plänen erfolgreich sind.
Wir erleben die Waise Meg, die auch in widrigsten Umständen ihren Humor und ihre pragmatische Sicht auf die Dinge nicht verliert. Birdie, die unverheiratete große Schwester, die nach Oxford kommt, um ihre wohlhabende Schwester um Geld zu bitten und eher unfreiwillig in eine zentrale Rolle gerät, in der sie hilft, das Leben mehrerer Frauen zu verbessern. Dabei muss sie sich mit vielen ihrer Überzeugungen auseinandersetzen und lernt einen anderen Blick auf sich und ihre Welt. Charlie, der großes Unrecht angetan wurde und die darum kämpft, ihren rechtmäßigen Platz als Mutter wieder einnehmen zu dürfen. Und viele andere beindruckende, wenn auch verwundete Frauen, die für ihre Wünsche, ihre Freiheit und ihre Ideale eintreten. Die Wege all dieser Frauen kreuzen sich an unterschiedlichen Stellen und bei aller Verschiedenheit zeigt sich, wie stark sie auch in einer frauenfeindlichen Gesellschaft sein können, wenn sie für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten, gegen alle Widerstände, gegen alle Kleinkariertheit, gegen die Umstände ihrer Zeit, mit viel Witz und Kreativität, einer guten Portion Unverschämtheit und sehr viel Hoffnung.
Es ist ein Roman über starke Frauen, über Zusammenhalt, über den Widerstand gegen Ungerechtigkeiten, über Liebe in vielen Facetten, über den Mut, den eigenen Weg zu gehen und dabei auf die Unterstützung von anderen zu vertrauen, über das Einstehen für die eigenen Bedürfnisse und Werte, über Freundschaft. Mich hat das Buch mitgerissen und tief berührt.
Eine absolute Leseempfehlung von mir – selbst für Menschen, die sonst nicht so gerne dicke Bücher lesen. Es lohnt sich!
Es ist ein Roman über großartige Frauen, die gegen alle Konventionen verstoßen, um ein selbstbestimmtes Leben für sich und ihre Lieben zu ermöglichen. Sie kommen aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten und Vergangenheiten und tun sich zusammen, um für sich zu kämpfen. Dabei geht es nicht immer ganz legal zu, und ich habe mich mehr als einmal ertappt, wie ich den Ladies die Daumen drückte, dass sie mit ihren Plänen erfolgreich sind.
Wir erleben die Waise Meg, die auch in widrigsten Umständen ihren Humor und ihre pragmatische Sicht auf die Dinge nicht verliert. Birdie, die unverheiratete große Schwester, die nach Oxford kommt, um ihre wohlhabende Schwester um Geld zu bitten und eher unfreiwillig in eine zentrale Rolle gerät, in der sie hilft, das Leben mehrerer Frauen zu verbessern. Dabei muss sie sich mit vielen ihrer Überzeugungen auseinandersetzen und lernt einen anderen Blick auf sich und ihre Welt. Charlie, der großes Unrecht angetan wurde und die darum kämpft, ihren rechtmäßigen Platz als Mutter wieder einnehmen zu dürfen. Und viele andere beindruckende, wenn auch verwundete Frauen, die für ihre Wünsche, ihre Freiheit und ihre Ideale eintreten. Die Wege all dieser Frauen kreuzen sich an unterschiedlichen Stellen und bei aller Verschiedenheit zeigt sich, wie stark sie auch in einer frauenfeindlichen Gesellschaft sein können, wenn sie für ein gemeinsames Ziel zusammenarbeiten, gegen alle Widerstände, gegen alle Kleinkariertheit, gegen die Umstände ihrer Zeit, mit viel Witz und Kreativität, einer guten Portion Unverschämtheit und sehr viel Hoffnung.
Es ist ein Roman über starke Frauen, über Zusammenhalt, über den Widerstand gegen Ungerechtigkeiten, über Liebe in vielen Facetten, über den Mut, den eigenen Weg zu gehen und dabei auf die Unterstützung von anderen zu vertrauen, über das Einstehen für die eigenen Bedürfnisse und Werte, über Freundschaft. Mich hat das Buch mitgerissen und tief berührt.
Eine absolute Leseempfehlung von mir – selbst für Menschen, die sonst nicht so gerne dicke Bücher lesen. Es lohnt sich!