Story trifft auf Metaebene
Comics verbinden auf einzigartige Weise Bilder und Text, um Geschichten lebendig zu erzählen. Sie nutzen Panels, Sprechblasen und visuelle Elemente, um Handlung, Stimmung und Tempo zu vermitteln. Unterschiedliche Zeichenstile und Farben schaffen künstlerische Vielfalt und individuelle Ausdrucksmöglichkeiten. Durch die Verknüpfung von Bild und Wort erleichtern sie das Lesen und fördern das Verständnis und wiederkehrende Figuren und Stile stärken die emotionale Bindung zwischen Leser und Geschichte.
Der Comic-Club
Diese Besonderheit oder besser gesagt diese Abgrenzung zu anderen Formaten, sind genau das, was sich Scott McCloud als Autor und Cartoonist und die Illustratorin und Autorin Raina Telgemeier als Basis für ihren Comic Der Comic-Club gewählt haben. Auf dieser Basis finden sich vier Schüler*innen einer Schule in einem Club zusammen und erfahren mehr über Comics. Erschienen ist das Buch Ende Januar beim Carlsen Verlag.
Inhalt
Die vier Schüler*innen sind Makayla mit vielen Ideen und grenzenloser Fantasie, Howard der gerne zeichnet, Lynda die meisterhaft malt aber zu selbstkritisch ist und Art, mit Kreativität und Neugier. Diese vier finden sich, trotz aller Gegensätze in Comic-Künstler-Club zusammen. Angeleitet werden sie dabei von Fatima, einer Lehrerin. Zusammen lernen sie Comics zu zeichnen und ihre genialen Ideen in eigene Abenteuer zu verwandeln.
Das wäre eigentlich schon spannend genug, denn alle haben neben dem Interesse an Comics auch noch Probleme im Gepäck. Makayla verrennt sich in den Ideen, Howards Vater lehnt Comics ab, Lynda ist, wie schon geschrieben, zu selbstkritisch und Art muss sich selbst noch finden. All das zusammen bringt eine mitreißende Story rund um Freundschaft und Kreativität.
Daneben geht es aber auch um die Comic-Theorie in der Metaebene. Fatima als Lehrerin führt in diese Metaebene ein und bringt das Genre dabei näher. Je mehr die Kinder lernen, desto mehr gehen die Figuren in die Metaebene und erkennen sich selbst als Bestandteile des Comics. Ist die Theorie eingeführt, geht es wieder in die Geschichte und es kommt zu einem passenden Abschluss.
Handwerk
Handwerklich ist sowohl die Geschichte und der Comic, als auch die Theorie dahinter wirklich gelungen kombiniert worden. Man merkt deutlich, dass die beiden Comicautoren nicht nur ihr Handwerk verstehen, sondern auch die Theorie dahinter gemeistert haben. Genau deshalb ist das Buch so gut. Die mitreißende Story trifft auf passend dargebrachte Theorie mit tollen Bildern, so muss es sein. Man kann diskutieren, ob man mit acht Jahren bereits die Meta-Ebene als solche so begreift, ansonsten passt alles.
Fazit
Der Comic-Club ist ein Buch über Comic-Theorie eingebettet in eine mitreißende Geschichte mit tollen Protagonist*innen oder anders herum. Das ist nicht so einfach zu sagen, denn die Meta-Ebene übernimmt zwischendurch die Story und andersherum. Es klappt aber und zumindest ältere Lesende werde das durchaus als Bruch verstehen. Insgesamt wirklich gelungene Darbietung der Theorie mit toller Geschichte.
Der Comic-Club
Diese Besonderheit oder besser gesagt diese Abgrenzung zu anderen Formaten, sind genau das, was sich Scott McCloud als Autor und Cartoonist und die Illustratorin und Autorin Raina Telgemeier als Basis für ihren Comic Der Comic-Club gewählt haben. Auf dieser Basis finden sich vier Schüler*innen einer Schule in einem Club zusammen und erfahren mehr über Comics. Erschienen ist das Buch Ende Januar beim Carlsen Verlag.
Inhalt
Die vier Schüler*innen sind Makayla mit vielen Ideen und grenzenloser Fantasie, Howard der gerne zeichnet, Lynda die meisterhaft malt aber zu selbstkritisch ist und Art, mit Kreativität und Neugier. Diese vier finden sich, trotz aller Gegensätze in Comic-Künstler-Club zusammen. Angeleitet werden sie dabei von Fatima, einer Lehrerin. Zusammen lernen sie Comics zu zeichnen und ihre genialen Ideen in eigene Abenteuer zu verwandeln.
Das wäre eigentlich schon spannend genug, denn alle haben neben dem Interesse an Comics auch noch Probleme im Gepäck. Makayla verrennt sich in den Ideen, Howards Vater lehnt Comics ab, Lynda ist, wie schon geschrieben, zu selbstkritisch und Art muss sich selbst noch finden. All das zusammen bringt eine mitreißende Story rund um Freundschaft und Kreativität.
Daneben geht es aber auch um die Comic-Theorie in der Metaebene. Fatima als Lehrerin führt in diese Metaebene ein und bringt das Genre dabei näher. Je mehr die Kinder lernen, desto mehr gehen die Figuren in die Metaebene und erkennen sich selbst als Bestandteile des Comics. Ist die Theorie eingeführt, geht es wieder in die Geschichte und es kommt zu einem passenden Abschluss.
Handwerk
Handwerklich ist sowohl die Geschichte und der Comic, als auch die Theorie dahinter wirklich gelungen kombiniert worden. Man merkt deutlich, dass die beiden Comicautoren nicht nur ihr Handwerk verstehen, sondern auch die Theorie dahinter gemeistert haben. Genau deshalb ist das Buch so gut. Die mitreißende Story trifft auf passend dargebrachte Theorie mit tollen Bildern, so muss es sein. Man kann diskutieren, ob man mit acht Jahren bereits die Meta-Ebene als solche so begreift, ansonsten passt alles.
Fazit
Der Comic-Club ist ein Buch über Comic-Theorie eingebettet in eine mitreißende Geschichte mit tollen Protagonist*innen oder anders herum. Das ist nicht so einfach zu sagen, denn die Meta-Ebene übernimmt zwischendurch die Story und andersherum. Es klappt aber und zumindest ältere Lesende werde das durchaus als Bruch verstehen. Insgesamt wirklich gelungene Darbietung der Theorie mit toller Geschichte.