Großer Krimispaß mit schrägem Seniorenermittlerquartett
„Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code“ von Richard Osman ist bereits der 5. Band um das kuriose Seniorenermittlerquartett aus der Seniorenresidenz Coopers Chase.
Zwischen Hochzeit, Bomben, Unmengen Bitcoins und mindestens einem Mordfall haben die betagten Ermittler es in diesem Krimiroman auch mit häuslicher Gewalt, Familienbande, einem Raubüberfall und einem Auftragskiller zu tun. Sorgen um den Spannungsverlauf muss man sich also wirklich nicht machen – um den Spaß beim Lesen bzw. Hören auch nicht: schon der Prolog in seiner unnachahmlichen Absurdität lässt einen immer wieder leicht schockiert auflachen. Und so zieht es sich auch durch den ganzen Roman. Großen Anspruch auf Authentizität gibt es beim Donnerstagsmordclub nicht, dafür darf man sich über ein unwiderstehliches, drolliges Ermittlerquartett mit vier herrlich gegensätzlichen Charakteren freuen, die sich wunderbar ergänzen. Neben den vier Protagonisten machen auch die zahlreichen Nebenfiguren unheimlich viel Freude: ein wenig grotesk wirken sie in ihrer Haltung schon, doch Richard Osman gelingt es auch die durchtriebensten Kriminellen beinahe absurd liebenswert darzustellen. Der Fall um den es in diesem Krimi geht ist in sich abgeschlossen, sodass es nicht zwangsläufig nötig ist auch die Vorgängerbände zu kennen. Trotzdem hatte ich anfangs beim Hören ein wenig Schwierigkeiten die Vielzahl an Personen auseinanderzuhalten und richtig zuzuordnen. Im Buch lässt sich hier problemlos kurz zurückblättern, beim Hörbuch ist es etwas schwieriger, ergibt sich mit der Zeit – und die hat man in knapp 11:30 Stunden definitiv - aber auch. Unwichtige Nebensächlichkeiten oder ständige Wortwiederholungen, die in anderen Büchern ganz sicher auf negative Kritik stoßen würden, unterstreichen hier noch einmal den etwas sonderbaren Reiz, mit dem Leser und Hörer in den Bann des amüsanten und kultigen Krimis gezogen werden. Das Hörbuch wird von Johannes Steck und Beate Himmelstoß unheimlich kurzweilig gelesen. Die hervorstechenden Eigenschaften aller Mitglieder der abenteuerlustigen Rentnertruppe werden von den beiden beim Lesen durch entsprechende Stimmmodulation vollkommen anschaulich eingefangen.
Kurz gesagt: Ich hatte - trotz des kleinen Verwirrspiels um die einzelnen Figuren - beim Hören unheimlich viel Spaß, habe gespannt mitgerätselt, mich ungemein an den kuriosen Charakteren erfreut und mich dabei hervorragend amüsiert.
Zwischen Hochzeit, Bomben, Unmengen Bitcoins und mindestens einem Mordfall haben die betagten Ermittler es in diesem Krimiroman auch mit häuslicher Gewalt, Familienbande, einem Raubüberfall und einem Auftragskiller zu tun. Sorgen um den Spannungsverlauf muss man sich also wirklich nicht machen – um den Spaß beim Lesen bzw. Hören auch nicht: schon der Prolog in seiner unnachahmlichen Absurdität lässt einen immer wieder leicht schockiert auflachen. Und so zieht es sich auch durch den ganzen Roman. Großen Anspruch auf Authentizität gibt es beim Donnerstagsmordclub nicht, dafür darf man sich über ein unwiderstehliches, drolliges Ermittlerquartett mit vier herrlich gegensätzlichen Charakteren freuen, die sich wunderbar ergänzen. Neben den vier Protagonisten machen auch die zahlreichen Nebenfiguren unheimlich viel Freude: ein wenig grotesk wirken sie in ihrer Haltung schon, doch Richard Osman gelingt es auch die durchtriebensten Kriminellen beinahe absurd liebenswert darzustellen. Der Fall um den es in diesem Krimi geht ist in sich abgeschlossen, sodass es nicht zwangsläufig nötig ist auch die Vorgängerbände zu kennen. Trotzdem hatte ich anfangs beim Hören ein wenig Schwierigkeiten die Vielzahl an Personen auseinanderzuhalten und richtig zuzuordnen. Im Buch lässt sich hier problemlos kurz zurückblättern, beim Hörbuch ist es etwas schwieriger, ergibt sich mit der Zeit – und die hat man in knapp 11:30 Stunden definitiv - aber auch. Unwichtige Nebensächlichkeiten oder ständige Wortwiederholungen, die in anderen Büchern ganz sicher auf negative Kritik stoßen würden, unterstreichen hier noch einmal den etwas sonderbaren Reiz, mit dem Leser und Hörer in den Bann des amüsanten und kultigen Krimis gezogen werden. Das Hörbuch wird von Johannes Steck und Beate Himmelstoß unheimlich kurzweilig gelesen. Die hervorstechenden Eigenschaften aller Mitglieder der abenteuerlustigen Rentnertruppe werden von den beiden beim Lesen durch entsprechende Stimmmodulation vollkommen anschaulich eingefangen.
Kurz gesagt: Ich hatte - trotz des kleinen Verwirrspiels um die einzelnen Figuren - beim Hören unheimlich viel Spaß, habe gespannt mitgerätselt, mich ungemein an den kuriosen Charakteren erfreut und mich dabei hervorragend amüsiert.