alles klärt sich auf...

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sigrid4 Avatar

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Das Cover ist wieder sehr schön. Die tollen Farben und der Ort wecken Sehnsüchte in mir. Meer und Ruhe.. Und auch diesmal hat mir die Geschichte um die Sylter Bücherfrauen gut gefallen. Wir konnten sozusagen jetzt die Auflösung der Geheimnisse um diese interessanten Frauen erleben. Die Journalistin Anna ist wieder zurück nach Listland um das Buch über Fenja zu beenden. Ihre Motivation dazu und ihre ganzen Gefühle über diese Rückkehr und den damit verbundenen Ereignissen, werden sehr authentisch rübergebracht. Aber auch so ist man immer hautnah dabei und spürt fast den Sand unter den Füßen. Die bekannten Protagonisten wie Eric, Fenja und andere dürfen natürlich auch nicht fehlen. Die Geschichte um Fenjas Schwester Martje erleben wir ja auch hautnah mit. Denn es gibt zwei Zeitebenen: einmal die Gegenwart mit den Handlungen um Anna und dann diesmal die Ereignisse mit Martje in der Vergangenheit. Und das finde ich sehr gut. Es lässt sich alles so sehr gut nachvollziehen und man versteht die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart besser. Es werden eh interessante Dinge zum Vorschein kommen und den Leser übrraschen. Damit hatte ich auch nicht gerechnet. Es ist ein sehr gefühlvolles Buch, denn die einzelnen Personen haben alle so ihre Probleme und Entscheidungen zu treffen. Man fühlt mit ihnen und durch die detailreichen und sehr eindrücklichen Beschreibungen ist alles auch klar und deutlich vor den Augen des Lesers. Man wird sozusagen hineingesogen in die Ereignisse.
Mir hat die Lektüre sehr großen Spaß gemacht und ich fand das Eintauchen in diese Welten interessant. Besonders das Leben von Martje war aufschlußreich. Denn die damalige Zeit lebte wieder auf. Ich fand die Geschichte dieser Frauen sehr eindrucksvoll und man sieht wieder, wie sich Erlebnisse über Generationen hinweg weitervererben. Hier konnte ich mit dem Ende des Buches aber sehr zufrieden sein. Es war schlüssig und hat die Unklarheiten beseitigt.
Dieser Abschluss war zufriedenstellend und ich konnte das Buch mit einem guten Gefühl beenden.
Ich möchte das Buch und natürlich den ersten Band weiterempfehlen, denn es war eine schöne Leseerfahrung.