Der Abschluss der Dilogie
Im zweiten Band geht es um die Suche nach der seit 1958 verschollenen Schwester Martje. Auch die Journalistin Anna März ist wieder mit von der Partie, um das Rätsel um Martje nun zu lösen. Beim Finale der Dilogie über die Bücherfrauen von Listland war ich wieder schnell im Geschehen. Gut gefiel mir, dass nur gerade so viel wie nötig vom ersten Teil wiederholt wurde, dass man der Handlung auch folgen konnte, wenn das Lesen des ersten Bands etwas länger her war, aber nicht durch das ständige Wiederholen gelangweilt wurde. Bei Fenjas Geschichte im ersten Teil fand ich besonders im Vergangenheitsteil die Naturbeschreibungen manchmal etwas zu blumig, hier haben sie mir sehr gut gefallen, sie schufen eine einladende Nordseeinsel- Atmosphäre. Auch fand ich sehr schön, wie auch alte Mythen und manch anderes Interessantes über die Nordseeinseln in die Geschichte mit eingewoben wurden.
Der zweite Teil hat mir besser gefallen als der erste. Martjes Geschichte hat mich sehr bewegt, besonders den Vogelwart Nanning habe ich sehr ins Herz geschlossen. Zum Ende hin fand ich, dass die einzelnen Erzählstränge etwas zu schnell zusammengefügt wurden, manches quasi in einem Halbsatz. Bei beiden Teilen waren es mir zu viele Zufälle, die die Handlung vorantrieben. Es ist ein Wohlfühlroman, der durchaus spannende Wendungen beinhaltet. Es ist ein gelungener Abschluss, der mich insgesamt gut unterhalten hat.
Der zweite Teil hat mir besser gefallen als der erste. Martjes Geschichte hat mich sehr bewegt, besonders den Vogelwart Nanning habe ich sehr ins Herz geschlossen. Zum Ende hin fand ich, dass die einzelnen Erzählstränge etwas zu schnell zusammengefügt wurden, manches quasi in einem Halbsatz. Bei beiden Teilen waren es mir zu viele Zufälle, die die Handlung vorantrieben. Es ist ein Wohlfühlroman, der durchaus spannende Wendungen beinhaltet. Es ist ein gelungener Abschluss, der mich insgesamt gut unterhalten hat.