Eine Familiengeschichte, die ich an einigen Stellen schwer nachvollziehen konnte

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insel Avatar

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Es ist der zweite Teil der Familiengeschichte um Fenja, die mittlerweile 85jährige Frau sucht immer noch ihre seit Jahrzehnten verschwundene Schwester. Hilfe bekommt sie von der Journalistin Anna, die dafür zu ihr nach Sylt reist.
Der Roman erzählt mit vielen Rückblicken, was damals mit der Schwester geschehen ist und diesen Teil der Vergangenheit fand ich sehr packend, da es sehr viele emotionale Momente gab. In der Gegenwart kann ich das Verhalten von Anna bezüglich der neuen Liebe nicht so ganz verstehen bzw. verstehe ich Eric, den Sohn von Fenja nicht. Schwierigkeiten bereitete mir teilweise Martjes Handeln bwz. Leben in der Vergangenheit und auch wenn ich verstehe, dass es ein Stück Zeitgeist darstellen sollte, konnte ich dem so gar nichts abgewinnen. Außerdem waren es mir zu viele Zufälle im Roman, die mein Lesevergnügen deutlich geschmälert haben ebenso wie das Ende, das mir dann zu kitschig war.
Zwei Sterne