Fesselnde Fortsetzung der geheimnisvollen Familien-Dilogie
Die Journalistin Anna hatte die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen auf Sylt bereits früher kennengelernt. Sie hatte sie für ihren Podcast interviewt und dann besucht, da sie als Sachbuchautorin deren Biografie schreiben möchte.
Nun kehrt Anna nach Sylt an den Lister Ellenbogen zurück, um Fenja bei der Suche nach deren älterer Schwester Martje zu helfen, die im Jahr 1958 spurlos verschwand.
Anna beginnt zu recherchieren und zu suchen und taucht in das Verhältnis der Schwestern und der Familie ein. Wird sie Martje finden und die Schwestern wieder zusammenführen können?
Und dann begegnet sie erneut Eric, Fenjas Sohn, für den ihr Herz schlägt.
Ich habe mich sehr auf diesen zweiten Teil der Dilogie um die Bücherfrauen von Listland gefreut und wurde nicht enttäuscht. Dieser zweite Teil hat mir fast noch besser gefallen als der erste Teil.
Schnell habe ich mich in der wunderbaren Landschaft auf Sylt wieder heimisch gefühlt und habe die Atmosphäre der schönen Natur, des Meeres und der Strände genossen. Alles wird lebendig und detailreich beschrieben und man spürt den Wind und hört die Wellen rauschen.
Es gibt ein Personenregister, das die Figuren sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit aufzeigt und erklärt.
Das Buch gliedert sich in zwei Teile und führt uns nicht nur nach Sylt, sondern auch auf die Inseln Amrum und Föhr.
Es gibt wieder zwei Handlungsstränge, die Gegenwart mit der Suche und die Vergangenheit, die im Jahr 1958 beginnt, als Martje nach einer Sturmnacht spurlos verschwand und sich über die 1960er und 1970er Jahre bis in die 1990er Jahre und die Gegenwart erstreckt.
Beide Handlungsstränge wechseln sich passend zu den Erkenntnissen in der Gegenwart ab und sind regelrecht miteinander verknüpft. So gibt es eine ziemliche Spannung, denn Martje hat so einiges erlebt und durchgemacht. Ihre junge Liebe damals zu dem Strandpiraten Hark hatte etwas Verwegenes, ja gar Abenteuerliches und war für die damalige Zeit sicher ungewöhnlich für eine junge Frau. Mutig begibt Martje sich in der Sturmnacht auf eine Reise und muss sogar ums Überleben kämpfen. Sie ist eine wirklich spannende und interessante Figur, die ihr Leben dann eigenwillig und eigenständig gestaltet. Auch wenn ich manche Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen konnte, hatte sie immer meine Achtung.
Neben der Familiengeschichte und der Geschichte um die beiden Halbschwestern gibt es passend zum Titel der Bücherfrauen auch schöne Bücherthemen, die das Herz jedes Buch- und Lesefans höher schlagen lassen. Zusätzlich gibt es ein Schreibstipendium, das Fenja ausgeschrieben hat. Die Gewinnerin Leevke reist zu Fenja nach Sylt und ihre Geschichte bzw. die Figur verknüpft sich auf überraschende Weise mit der Handlung und sorgt für ein wunderschönes und warmherziges Finale der Handlung.
Auch wenn gegen Ende alles ziemlich schnell ging, hat mir die Auflösung sehr gut gefallen, wie die gesamte Geschichte.
Die Bücherfrauen und ihre geheimnisvolle Geschichte haben mich in ihren Bann gezogen und gefesselt.
„Der Duft des Strandhafers“ ist ein fesselnder Roman, der mit wunderschönen Schauplätzen auf den Nordsee-Inseln, starken und toll gezeichneten Frauen-Figuren, schönen Bücherthemen und einer geheimnisvollen Familiengeschichte überzeugen kann. Ich empfehle gerne nicht nur diese Fortsetzung sondern die gesamte Dilogie!
Fazit: 5 von 5 Sternen
© fanti2412.blogspot.com
Nun kehrt Anna nach Sylt an den Lister Ellenbogen zurück, um Fenja bei der Suche nach deren älterer Schwester Martje zu helfen, die im Jahr 1958 spurlos verschwand.
Anna beginnt zu recherchieren und zu suchen und taucht in das Verhältnis der Schwestern und der Familie ein. Wird sie Martje finden und die Schwestern wieder zusammenführen können?
Und dann begegnet sie erneut Eric, Fenjas Sohn, für den ihr Herz schlägt.
Ich habe mich sehr auf diesen zweiten Teil der Dilogie um die Bücherfrauen von Listland gefreut und wurde nicht enttäuscht. Dieser zweite Teil hat mir fast noch besser gefallen als der erste Teil.
Schnell habe ich mich in der wunderbaren Landschaft auf Sylt wieder heimisch gefühlt und habe die Atmosphäre der schönen Natur, des Meeres und der Strände genossen. Alles wird lebendig und detailreich beschrieben und man spürt den Wind und hört die Wellen rauschen.
Es gibt ein Personenregister, das die Figuren sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit aufzeigt und erklärt.
Das Buch gliedert sich in zwei Teile und führt uns nicht nur nach Sylt, sondern auch auf die Inseln Amrum und Föhr.
Es gibt wieder zwei Handlungsstränge, die Gegenwart mit der Suche und die Vergangenheit, die im Jahr 1958 beginnt, als Martje nach einer Sturmnacht spurlos verschwand und sich über die 1960er und 1970er Jahre bis in die 1990er Jahre und die Gegenwart erstreckt.
Beide Handlungsstränge wechseln sich passend zu den Erkenntnissen in der Gegenwart ab und sind regelrecht miteinander verknüpft. So gibt es eine ziemliche Spannung, denn Martje hat so einiges erlebt und durchgemacht. Ihre junge Liebe damals zu dem Strandpiraten Hark hatte etwas Verwegenes, ja gar Abenteuerliches und war für die damalige Zeit sicher ungewöhnlich für eine junge Frau. Mutig begibt Martje sich in der Sturmnacht auf eine Reise und muss sogar ums Überleben kämpfen. Sie ist eine wirklich spannende und interessante Figur, die ihr Leben dann eigenwillig und eigenständig gestaltet. Auch wenn ich manche Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen konnte, hatte sie immer meine Achtung.
Neben der Familiengeschichte und der Geschichte um die beiden Halbschwestern gibt es passend zum Titel der Bücherfrauen auch schöne Bücherthemen, die das Herz jedes Buch- und Lesefans höher schlagen lassen. Zusätzlich gibt es ein Schreibstipendium, das Fenja ausgeschrieben hat. Die Gewinnerin Leevke reist zu Fenja nach Sylt und ihre Geschichte bzw. die Figur verknüpft sich auf überraschende Weise mit der Handlung und sorgt für ein wunderschönes und warmherziges Finale der Handlung.
Auch wenn gegen Ende alles ziemlich schnell ging, hat mir die Auflösung sehr gut gefallen, wie die gesamte Geschichte.
Die Bücherfrauen und ihre geheimnisvolle Geschichte haben mich in ihren Bann gezogen und gefesselt.
„Der Duft des Strandhafers“ ist ein fesselnder Roman, der mit wunderschönen Schauplätzen auf den Nordsee-Inseln, starken und toll gezeichneten Frauen-Figuren, schönen Bücherthemen und einer geheimnisvollen Familiengeschichte überzeugen kann. Ich empfehle gerne nicht nur diese Fortsetzung sondern die gesamte Dilogie!
Fazit: 5 von 5 Sternen
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