Schöner Abschluss der Dilogie

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
majava Avatar

Von

Starke Frauen, dramatische Schicksale und ein packendes Familiengeheimnis – nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dafür, da ich genau diese Dinge in diesem Genre liebe.

Jedoch war mir anfangs nicht klar, dass es hier noch ein Vorgängerbuch gibt, das ich leider nicht gelesen habe. Großartig schlimm war das jetzt nicht, um der Geschichte zu folgen, aber ich hatte immer wieder das Gefühl, dass mir bestimmte Vorkenntnisse fehlen. Deshalb werde ich nun im Nachgang auch den ersten Teil und die Anfänge von Anna und Fenja lesen.

Ansonsten habe ich gut in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist bildlich, passt gut zu dem Genre und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten dahinfliegen.

Die einzelnen Charaktere sind interessant beschrieben. Vor allem Anna sowie auch Fenja sind mir direkt ans Herz gewachsen. Diesmal machen sie sich auf die Suche nach Fenjas Schwester Martje, die als verschollen gilt. Dabei gibt es in dem Buch einen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit und so lernt man auch Martjes Geschichte kennen, die ich sehr spannend und fesselnd fand.

Sehr gerne habe ich die Frauen bei der Suche begleitet und habe die ganze Zeit über mitgefiebert. Langatmige Passagen gibt es nur wenige, aber die waren zu verkraften. Jedoch sollte man auf jeden Fall den ersten Band gelesen haben, bevor man dieses Buch liest. Ich vergebe auf jeden Fall sehr gute 4 von 5 Sternen.