Schwächer
Anne fährt erneut für ein halbes Jahr nach Sylt, um Fenja bei der Suche nach ihrer Schwester Martje zu helfen. Seit 1958 ist diese offiziell verschollen. Anna recherchiert und findet eine eher traurige Geschichte heraus.
Das Buch ist der zweite Teil und der Abschluss der Bücherfrauen von Listland. Es punktet vor allem mit der Beschreibung der Schönheit und der Natur der Inseln. Trotzdem empfand ich das Buch viel, viel schwächer als den ersten Teil. Das lag in erster Linie an Martje. Ich konnte sie nur in Teilen verstehen. Warum sie verschwindet, kann ich verstehen. Allerdings trifft sie ihre Schwester später und verbietet dieser sogar, ihrer Familie etwas mitzuteilen. Und sei es nur, dass sie noch lebt. Gleichzeitig vermisst sie die Familie angeblich unendlich. Für mich passt das nicht zusammen. Auch wenn sie für die Öffentlichkeit nicht mehr vorhanden sein will, hätte sie ab und zu ein Lebenszeichen an ihre Familie geben können, eine anonyme Karte, dass es ihr gut geht oder ähnliches. Vor allem zum Ende hin war mir das dann einfach zu viel heile Welt und das Auftauchen von Leevke war für mich einfach drüber. Auch das Verhältnis von Martje zu ihren Männern empfand ich nicht als realistisch und die Rückkehr von Hark war zu großes Drama. Es ist schade, weil das erste Buch mir sehr gut gefallen hat
Das Buch ist der zweite Teil und der Abschluss der Bücherfrauen von Listland. Es punktet vor allem mit der Beschreibung der Schönheit und der Natur der Inseln. Trotzdem empfand ich das Buch viel, viel schwächer als den ersten Teil. Das lag in erster Linie an Martje. Ich konnte sie nur in Teilen verstehen. Warum sie verschwindet, kann ich verstehen. Allerdings trifft sie ihre Schwester später und verbietet dieser sogar, ihrer Familie etwas mitzuteilen. Und sei es nur, dass sie noch lebt. Gleichzeitig vermisst sie die Familie angeblich unendlich. Für mich passt das nicht zusammen. Auch wenn sie für die Öffentlichkeit nicht mehr vorhanden sein will, hätte sie ab und zu ein Lebenszeichen an ihre Familie geben können, eine anonyme Karte, dass es ihr gut geht oder ähnliches. Vor allem zum Ende hin war mir das dann einfach zu viel heile Welt und das Auftauchen von Leevke war für mich einfach drüber. Auch das Verhältnis von Martje zu ihren Männern empfand ich nicht als realistisch und die Rückkehr von Hark war zu großes Drama. Es ist schade, weil das erste Buch mir sehr gut gefallen hat