Sehr atmosphärisch
Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann ist der Abschluss der Dilogie über die Bücherfrauen von Listland. Auch den zweiten Band habe ich sehr gern gelesen und eine wunderschöne Zeit auf Sylt, Amrum und Föhr verbracht.
Anna ist Journalistin und Podcasterin, in ihrem Podcast spricht sie über bemerkenswerte Bücherfrauen, zu denen auch die 85jährige Fenja zählt. Sie war Buchhändlerin und Autorin von Kinderbüchern und setzt sich für den Erhalt nordfriesischer Literatur ein. Fenja lebt im Listland an der Südspitze Sylts. Ihre Schwester Martje ist seit den Fünfziger Jahren verschollen.
Sylt, 1958: Martje macht eine Ausbildung zur Hotelkauffrau im Hotel Stadt Hamburg. Am Strand lernt sie Hark kennen, einen Tunichtgut, der in den Tag hineinlebt, sich am Rande der Legalität bewegt und dem Haschischkonsum frönt. In einer Sturmnacht kentern die beiden mit Harks Boot, und Martje erwacht am Strand von Amrum, von Hark fehlt jede Spur.
Da Martje Angst hat, aufgrund von Harks kriminellen Aktivitäten belangt zu werden, nimmt sie eine neue Identität an. Sie kehrt nicht zu ihrer Familie nach Listland zurück und baut sich ein neues Leben auf Föhr auf.
Anna möchte Fenja ihren Wunsch erfüllen, Martje zu finden. Mit Fenja verbindet sie nicht nur die Liebe zu Büchern, sondern auch die zu ihrem Sohn Eric.
Vor kurzem habe ich die Gezeiten-Dilogie von Janne Mommsen gelesen, die in Amerika und auf Föhr spielt. In den Abschnitten, die auf Föhr spielen, habe ich einiges wiedererkannt. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass viele Nordfriesen - wie auch Harks Vater - nach Amerika ausgewandert sind.
Das Buch greift Themen auf wie transgenerationale Traumata, die Sehnsucht nach einer intakten Familie, den Natur- und Umweltschutz auf den nordfriesischen Inseln, den Verlust der Heimat, die Flower-Power-Bewegung auf Föhr. Die Autorin beschreibt die wunderschöne Natur der drei Inseln so atmosphärisch, dass man sich beim Lesen hinträumen kann und den Wunsch verspürt hinzureisen, dem Gesang der Seeschwalben zu lauschen und den Duft des Strandhafers zu riechen.
Ich habe die Geschichte der beiden Schwestern sehr gern gelesen und spreche eine Leseempfehlung für alle aus, die Familiengeheimnisse in Kombination mit Nature Writing lieben.
Anna ist Journalistin und Podcasterin, in ihrem Podcast spricht sie über bemerkenswerte Bücherfrauen, zu denen auch die 85jährige Fenja zählt. Sie war Buchhändlerin und Autorin von Kinderbüchern und setzt sich für den Erhalt nordfriesischer Literatur ein. Fenja lebt im Listland an der Südspitze Sylts. Ihre Schwester Martje ist seit den Fünfziger Jahren verschollen.
Sylt, 1958: Martje macht eine Ausbildung zur Hotelkauffrau im Hotel Stadt Hamburg. Am Strand lernt sie Hark kennen, einen Tunichtgut, der in den Tag hineinlebt, sich am Rande der Legalität bewegt und dem Haschischkonsum frönt. In einer Sturmnacht kentern die beiden mit Harks Boot, und Martje erwacht am Strand von Amrum, von Hark fehlt jede Spur.
Da Martje Angst hat, aufgrund von Harks kriminellen Aktivitäten belangt zu werden, nimmt sie eine neue Identität an. Sie kehrt nicht zu ihrer Familie nach Listland zurück und baut sich ein neues Leben auf Föhr auf.
Anna möchte Fenja ihren Wunsch erfüllen, Martje zu finden. Mit Fenja verbindet sie nicht nur die Liebe zu Büchern, sondern auch die zu ihrem Sohn Eric.
Vor kurzem habe ich die Gezeiten-Dilogie von Janne Mommsen gelesen, die in Amerika und auf Föhr spielt. In den Abschnitten, die auf Föhr spielen, habe ich einiges wiedererkannt. Mehrfach wurde darauf hingewiesen, dass viele Nordfriesen - wie auch Harks Vater - nach Amerika ausgewandert sind.
Das Buch greift Themen auf wie transgenerationale Traumata, die Sehnsucht nach einer intakten Familie, den Natur- und Umweltschutz auf den nordfriesischen Inseln, den Verlust der Heimat, die Flower-Power-Bewegung auf Föhr. Die Autorin beschreibt die wunderschöne Natur der drei Inseln so atmosphärisch, dass man sich beim Lesen hinträumen kann und den Wunsch verspürt hinzureisen, dem Gesang der Seeschwalben zu lauschen und den Duft des Strandhafers zu riechen.
Ich habe die Geschichte der beiden Schwestern sehr gern gelesen und spreche eine Leseempfehlung für alle aus, die Familiengeheimnisse in Kombination mit Nature Writing lieben.