Zwischen Dünensand und Familiengeheimnis
Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann ist der Abschluss der Sylt-Dilogie und verbindet Familiengeheimnis, Vergangenheit und Gegenwart zu einer stimmigen Geschichte.
Schon optisch macht das Buch viel her: Es fühlt sich hochwertig an, liegt durch sein handliches Format angenehm in der Hand und überzeugt mit einem sehr schönen Cover. Auch sprachlich bewegt sich der Roman auf einem angenehmen Niveau – keine vereinfachte Sprache, sondern ein klarer, bildhafter Stil, der gut lesbar bleibt.
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart begleitet man die Journalistin Anna in der Ich-Perspektive bei der Suche nach der vor Jahrzehnten verschwundenen Martje. Die Vergangenheit hingegen wird aus einer neutralen Erzählerperspektive geschildert und rückt Martjes Geschichte in den Mittelpunkt. Die Wechsel zwischen den Zeiten sind klar strukturiert und gut nachvollziehbar.
Besonders gelungen ist das Setting: Sylt, Amrum und Föhr werden so lebendig beschrieben, dass beim Lesen beinahe Urlaubsstimmung aufkommt – Strand, Meer und Dünen sind ständig spürbar. Gleichzeitig entwickelt sich eine teilweise spannende, insgesamt sehr interessante Familiengeschichte, die auch emotional berührt.
Obwohl es sich um den zweiten Band handelt, lässt sich das Buch problemlos lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Das Ende rundet die Geschichte harmonisch ab und hinterlässt ein warmes Gefühl.
Schon optisch macht das Buch viel her: Es fühlt sich hochwertig an, liegt durch sein handliches Format angenehm in der Hand und überzeugt mit einem sehr schönen Cover. Auch sprachlich bewegt sich der Roman auf einem angenehmen Niveau – keine vereinfachte Sprache, sondern ein klarer, bildhafter Stil, der gut lesbar bleibt.
Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart begleitet man die Journalistin Anna in der Ich-Perspektive bei der Suche nach der vor Jahrzehnten verschwundenen Martje. Die Vergangenheit hingegen wird aus einer neutralen Erzählerperspektive geschildert und rückt Martjes Geschichte in den Mittelpunkt. Die Wechsel zwischen den Zeiten sind klar strukturiert und gut nachvollziehbar.
Besonders gelungen ist das Setting: Sylt, Amrum und Föhr werden so lebendig beschrieben, dass beim Lesen beinahe Urlaubsstimmung aufkommt – Strand, Meer und Dünen sind ständig spürbar. Gleichzeitig entwickelt sich eine teilweise spannende, insgesamt sehr interessante Familiengeschichte, die auch emotional berührt.
Obwohl es sich um den zweiten Band handelt, lässt sich das Buch problemlos lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Das Ende rundet die Geschichte harmonisch ab und hinterlässt ein warmes Gefühl.