still, zart, schöne Gedichte

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susiecue Avatar

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Beim Lesen von Der Gärtner und die Katze hatte ich das Gefühl, in eine sehr stille, zarte Welt einzutauchen. Louis’ Traurigkeit über seinen kranken Kater und den zerstörten Garten hat mich sofort berührt — man spürt, wie verloren er ist und wie schwer es ihm fällt, Worte zu finden.

Gerade deshalb mochte ich die Begegnung mit Thalie so sehr. Ihre Liebe zu Gedichten wirkt wie ein warmer Lichtstrahl, der langsam in Louis’ Leben dringt. Ich fand schön, wie behutsam sie ihm hilft, wieder Sprache und Halt zu finden. Die Gedichte sind nicht belehrend, sondern wie kleine Türen, die sich öffnen.

Für mich ist das Buch ein leises, tröstliches Erinnern daran, dass Menschen und Kunst uns wieder ins Gleichgewicht bringen können — selbst dann, wenn alles durcheinander geraten ist.