Wenn Poesie ins Leben findet
Die Leseprobe hat mich vor allem durch ihre ungewöhnliche Mischung aus einer berührenden Geschichte und der Welt der Poesie neugierig gemacht. Louis, der zurückgezogen in der Provence lebt und eine besondere Verbindung zu Tieren und Pflanzen hat, ist eine Figur, die mir schnell nahegekommen ist. Besonders die Sorge um sein todkrankes Kätzchen wird sehr einfühlsam erzählt, ohne dass die Geschichte dabei zu sentimental wirkt.
Sehr gut gefällt mir auch der Kontrast zwischen dem schweigsamen Louis und seiner neuen Nachbarin Thalie. Während ihm die Worte oft fehlen, scheint die ehemalige Literaturlehrerin für beinahe jede Lebenslage ein passendes Gedicht zu kennen. Ihre lebhafte und etwas exzentrische Art bringt nicht nur Bewegung in Louis’ stilles Leben, sondern macht auch neugierig darauf, welche Wirkung die Poesie auf ihn haben wird.
Sprachlich ist das Buch stellenweise recht üppig und bildreich, was sicher nicht jedem gefallen wird, für mich aber gut zu der provenzalischen Landschaft und den etwas besonderen Figuren passt. Schön finde ich vor allem die Idee, Gedichte nicht einfach vorzustellen oder zu erklären, sondern sie mit den Erfahrungen der Figuren zu verbinden und dadurch zugänglich zu machen.
Ich bin gespannt, wie sich die Beziehung zwischen Louis und Thalie entwickelt, welche Gedichte ihm noch begegnen und natürlich auch, wie es mit dem kleinen Kätzchen weitergeht. Eine warmherzige und etwas verspielte Leseprobe, die Lust darauf macht, sich gemeinsam mit Louis auf die Welt der Poesie einzulassen.
Sehr gut gefällt mir auch der Kontrast zwischen dem schweigsamen Louis und seiner neuen Nachbarin Thalie. Während ihm die Worte oft fehlen, scheint die ehemalige Literaturlehrerin für beinahe jede Lebenslage ein passendes Gedicht zu kennen. Ihre lebhafte und etwas exzentrische Art bringt nicht nur Bewegung in Louis’ stilles Leben, sondern macht auch neugierig darauf, welche Wirkung die Poesie auf ihn haben wird.
Sprachlich ist das Buch stellenweise recht üppig und bildreich, was sicher nicht jedem gefallen wird, für mich aber gut zu der provenzalischen Landschaft und den etwas besonderen Figuren passt. Schön finde ich vor allem die Idee, Gedichte nicht einfach vorzustellen oder zu erklären, sondern sie mit den Erfahrungen der Figuren zu verbinden und dadurch zugänglich zu machen.
Ich bin gespannt, wie sich die Beziehung zwischen Louis und Thalie entwickelt, welche Gedichte ihm noch begegnen und natürlich auch, wie es mit dem kleinen Kätzchen weitergeht. Eine warmherzige und etwas verspielte Leseprobe, die Lust darauf macht, sich gemeinsam mit Louis auf die Welt der Poesie einzulassen.