Alles Poesie

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murksy Avatar

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Eine pensionierte Lehrerin führt einen verschlossenen Gärtner mit Elan in die Welt der Poesie ein. Ein schier unermessliches Repertoire an Gedichten kennt sie auswendig und bringt den schweigsamen Mann nach und nach dazu, die Gedichte zu interpretieren und zu lieben.
Was sich nach einer entspannten Lektüre anhört, ist es auch. Ein im besten Sinne poetisches Buch, das und einmal quer durch die Weltliteratur führt. Alle namhaften Dichter kommen zu Wort, im Anhang werden noch einmal alle Gedichte und deren Autoren aufgeführt, damit man sich tiefer mit der Materie beschäftigen kann. Liest man die Gedichte mit den Erklärungen der Lehrerin, so versteht man auch teilweise abstrakt klingende Werke deutlich besser. Ob jemand, der keinen Zugang zur Poesie hat, durch dieses Buch ein Liebhaber wird, kann man anzweifeln. Auf jeden Fall eröffnet das Buch einen neuen Blick auf die Vielfältigkeit der Literatur und deren magische Wirkung. Trotz der Leichtigkeit des Hintergrundes ist das Buch keines, dass man schnell oder quer lesen sollte. Eine Eigenart, die sich leider weit verbreitet hat. In diesem Falle lohnt sich das Innehalten, das erneute Lesen der Gedichte in Verbindung mit den Deutungen, die selbstverständlich beim Leser durchaus andere sein können. Bei mir hat die Lektüre die Lust geweckt, die alten, ledergebundenen Werke der Klassiker aus dem Regal zu ziehen, um die Gedichte im Zusammenhang des ganzen Stückes zu erfahren. Die Reise kann beginnen.

Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt der Urheberschaft.