ein Buch wie ein Gedicht

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mrs.hetfield Avatar

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In das Buch kann man sich richtig hineinträumen, aber man muss auch Interesse für Lyrik haben, ansonsten kann ich mir vorstellen, daß es langatmig werden wird. Ich interessiere mich für die Lyrik in der Zeit der Romantik und habe direkt bemerkt, daß die Protagonistin Thalie dies ebenso empfindet. Das hat mir richtig gut gefallen. Es geht um den Gärtner und seine kleine, kranke Katze und um Thalie, seine Nachbarin, die ihm durch Gedichte wieder aufzeigt, Kontakt zu seinen Gefühlen aufzunehmen und zu sich selbst zu finden. Es gibt noch Nebenpersonen wie den Verlobten der Nachbarin, den Nachbarn Baron und die Tierärztin, aber der Schauplatz bleibt eigentlich immer der gleiche - das Haus und der Garten, in dem Thalie mit ihrem Verlobten wohnt und wo der Gärtner durch den Kontakt und das Aufleben in der Natur und in der Lyrik wieder lernt, am Leben teilzunehmen. Das Buch ist wirklich selbst ein Gedicht und beinhaltet auch viele Hintergrundinformationen zu Dichtern und Denkern und über Lyrik allgemein. Es ist wirklich mal ein anderer Roman, der mich sehr positiv überrascht hat und den ich definitiv weiterempfehlen kann, wenn man sich für dieses Themengebiet interessiert.