Ein Buch zum Innehalten

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Das Cover, das sehr an die Gemälde der Seerosen von Claude Monet erinnert, hatte es mir angetan.
Impressionistisch der schöne Garten, lädt es ein zum Träumen und Innehalten.
Ebenfalls zu sehen sind der Gärtner Louis und sein Kätzchen.

Dieses Cover, zusammen mit dem Klappentext, verspricht ein ruhiges, entspanntes Lesevergnügen.
Dazu noch einige Gedichte und die Freiheit, über eben jene zu philosophieren.

Die Schönheit der Gedichte, die Kunst der Worte, ihr Klang und die Schönheit der Natur in eine einzigartige Harmonie miteinander zu bringen, war wohl das Ziel des Autors.
Ebenso, wie Louis, der Naturliebhaber und Thalie, die Poetin, mit ihren jeweiligen Lieblingsdingen - Natur und Gedichte - versuchen, diese in Einklang miteinander zu bekommen.

Diese Idee des Autors gefällt mir sehr gut.
Doch leider lassen die vielen Gedichte, die die Rahmenhandlung der Erzählung immer wieder unterbrechen, das Buch nicht so flüssig lesen, wie man es sich wünschen würde.

Andererseits lassen eben jene Gedichte den Leser immer wieder innehalten und über die Verbindung von Natur und wie sich diese in Worten ausdrücken lässt, reflektieren.

So werden einem die Gedichte und ihre Aussagen näher und in den Alltag und die Umgebung hineingebracht.

An machen Stellen wirkt dies sehr konstruiert, da immer wieder der Bogen zwischen der Erzählung und den Gedichten gespannt werden muss.


Alles in allem ein Buch, das man nicht so einfach "runterlesen" kann, sondern auf das man sich mit viel Ruhe und Muße einlassen können muss.