Eine sensible Seele hinter starken Schultern
Im Roman „Der Gärtner und die Katze“ von Thomas Schlesser hat mich besonders die Figur des Luis berührt. Er ist ein außergewöhnlicher Gärtner, der die Natur mit einer besonderen Aufmerksamkeit und Sensibilität wahrnimmt. Er kennt Pflanzen und Tiere sehr genau und scheint vieles zu spüren, was anderen vielleicht verborgen bleibt. Gleichzeitig ist Luis körperlich groß und kräftig, also ein starker Mann, der nach außen hin vielleicht nicht besonders verletzlich wirkt. Gerade dieser Gegensatz hat mir an seiner Figur sehr gut gefallen: Hinter seiner körperlichen Stärke verbirgt sich eine ausgesprochen sensible, empathische und verletzliche Seele.
Besonders nahegegangen ist mir seine Beziehung zu seiner kleinen Katze. Für Luis ist sie nicht einfach nur ein Haustier, sondern ein wichtiger Teil seines Lebens. Umso schmerzhafter ist die Nachricht, dass sie an einem bösartigen Tumor erkrankt ist. Seine Liebe zu ihr und seine Hilflosigkeit angesichts ihrer Krankheit machen deutlich, wie tief er fühlt, auch wenn er diese Gefühle nur schwer in Worte fassen kann.
Denn Luis ist kein Mensch, der viel spricht. Oft fehlen ihm die richtigen Worte, gerade wenn es um seine eigenen Gefühle geht. Umso schöner fand ich es, wie sich das im Laufe der Geschichte verändert. Durch seine neuen Nachbarn Thalie und Nikola öffnet sich für ihn langsam eine neue Welt. Vor allem Thalie bringt etwas in sein Leben, mit dem er zunächst wenig anfangen kann: die Dichtung.
Durch die Gedichte findet Luis nach und nach eine Sprache für Dinge, die er sonst nicht ausdrücken könnte. Er kann seine Gefühle mitteilen, ohne sie direkt aussprechen zu müssen. Gleichzeitig lernt er, sich nicht nur auf seine vertraute Welt der Tiere und Pflanzen zu beschränken, sondern auch auf Menschen zuzugehen. Thalie hat dabei einen Einfluss auf ihn, den er selbst vermutlich nie erwartet hätte.
Die Idee, dass ein Mensch durch die Literatur und insbesondere durch die Dichtung einen neuen Zugang zu sich selbst und zu anderen findet, ist sicherlich nicht völlig neu. Trotzdem finde ich, dass Thomas Schlesser diesen Gedanken sehr schön umgesetzt hat. Für mich lebt der Roman vor allem von seinen Figuren und von den leisen Veränderungen, die sich in Luis vollziehen.
Am meisten in Erinnerung bleibt mir deshalb dieser besondere Gegensatz in Luis' Persönlichkeit: äußerlich groß, stark und vielleicht etwas unbeholfen, innerlich aber unglaublich feinfühlig und verletzlich. Gerade diese Kombination macht ihn für mich zu einer sehr sympathischen und berührenden Figur.
Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, weil er zeigt, dass eine Veränderung nicht immer laut und spektakulär sein muss. Manchmal beginnt sie ganz leise, mit einem Menschen, einem Gedicht oder einer Begegnung, die etwas in uns bewegt.
Besonders nahegegangen ist mir seine Beziehung zu seiner kleinen Katze. Für Luis ist sie nicht einfach nur ein Haustier, sondern ein wichtiger Teil seines Lebens. Umso schmerzhafter ist die Nachricht, dass sie an einem bösartigen Tumor erkrankt ist. Seine Liebe zu ihr und seine Hilflosigkeit angesichts ihrer Krankheit machen deutlich, wie tief er fühlt, auch wenn er diese Gefühle nur schwer in Worte fassen kann.
Denn Luis ist kein Mensch, der viel spricht. Oft fehlen ihm die richtigen Worte, gerade wenn es um seine eigenen Gefühle geht. Umso schöner fand ich es, wie sich das im Laufe der Geschichte verändert. Durch seine neuen Nachbarn Thalie und Nikola öffnet sich für ihn langsam eine neue Welt. Vor allem Thalie bringt etwas in sein Leben, mit dem er zunächst wenig anfangen kann: die Dichtung.
Durch die Gedichte findet Luis nach und nach eine Sprache für Dinge, die er sonst nicht ausdrücken könnte. Er kann seine Gefühle mitteilen, ohne sie direkt aussprechen zu müssen. Gleichzeitig lernt er, sich nicht nur auf seine vertraute Welt der Tiere und Pflanzen zu beschränken, sondern auch auf Menschen zuzugehen. Thalie hat dabei einen Einfluss auf ihn, den er selbst vermutlich nie erwartet hätte.
Die Idee, dass ein Mensch durch die Literatur und insbesondere durch die Dichtung einen neuen Zugang zu sich selbst und zu anderen findet, ist sicherlich nicht völlig neu. Trotzdem finde ich, dass Thomas Schlesser diesen Gedanken sehr schön umgesetzt hat. Für mich lebt der Roman vor allem von seinen Figuren und von den leisen Veränderungen, die sich in Luis vollziehen.
Am meisten in Erinnerung bleibt mir deshalb dieser besondere Gegensatz in Luis' Persönlichkeit: äußerlich groß, stark und vielleicht etwas unbeholfen, innerlich aber unglaublich feinfühlig und verletzlich. Gerade diese Kombination macht ihn für mich zu einer sehr sympathischen und berührenden Figur.
Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, weil er zeigt, dass eine Veränderung nicht immer laut und spektakulär sein muss. Manchmal beginnt sie ganz leise, mit einem Menschen, einem Gedicht oder einer Begegnung, die etwas in uns bewegt.