Enttäuschend...
Ich bin auf den Roman durch das schöne Cover aufmerksam geworden. Der Klappentext verstärkte meine Neugier und ich überflog die Leseprobe, die ich erstmal als stimmig empfand. Ich entschied, dem Roman eine Chance zu geben, und las ihn bis zum Ende und erlebte so eine Reihe an Enttäuschungen.
Die Idee, Menschen Gedichte in Form eines Romans wiederzugeben, hielt und halte ich für durchaus gut. Die Umsetzung finde ich im Fall von »Der Gärtner und die Katze« leider miserabel. Das liegt vor allem an handwerklichen Fehlern wie der Überkonstruktion. Schnell lässt sich erkennen, dass jeder Dialog und jede Handlung nur für die Vermittlung der Gedichte existiert. So versteckt sich der eigentliche Plot mit jeder Seite mehr hinter Ausführungen und Nebeninfos zu den verschiedensten Gedichten, die keine realen Verbindungen zum Erzählten haben. Damit verblasst die Geschichte und aus einem Roman wird ein Haufen aus Gedicht-Schnipseln. Wie gut die Übersetzung ist und ob sie dazu beigetragen hat, weiß ich nicht. Jedoch enthält der Roman eine teils hölzerne, teils klischeehafte Sprache. Es wimmelt nur so von Einschubsätzen und klobig konstruierten Sätzen. Dazu kommen abgedroschene Redewendungen, die bewirken, dass man schnell ermüdet. Die Dialoge wirken gezwungen und unnatürlich, ebenso wie die Figuren selbst, deren Handlungen anhand des Textes kaum nachvollziehbar sind.
Da ich die im Roman vermittelten Gedichts Informationen halte, halte ich dabei durchaus für interessant. Es werden Informationen zu Autor und Entstehung wiedergegeben. Auch werden einzelne Verse analytisch betrachtet. Jenes geschieht jedoch keineswegs von oben herab, sondern einfach heruntergebrochen durch die Figur der Professorin. Was ich ganz klar als Stärke für dieses Buch anführen will.
Für mich bleiben der Gärtner und die Katze ein handwerklich schlecht erzählter Roman, der jedoch mit einer verständlichen Vermittlung von Gedichten glänzen kann und damit vielleicht dem ein oder anderen die Kunst der Sprache näherbringt.
Die Idee, Menschen Gedichte in Form eines Romans wiederzugeben, hielt und halte ich für durchaus gut. Die Umsetzung finde ich im Fall von »Der Gärtner und die Katze« leider miserabel. Das liegt vor allem an handwerklichen Fehlern wie der Überkonstruktion. Schnell lässt sich erkennen, dass jeder Dialog und jede Handlung nur für die Vermittlung der Gedichte existiert. So versteckt sich der eigentliche Plot mit jeder Seite mehr hinter Ausführungen und Nebeninfos zu den verschiedensten Gedichten, die keine realen Verbindungen zum Erzählten haben. Damit verblasst die Geschichte und aus einem Roman wird ein Haufen aus Gedicht-Schnipseln. Wie gut die Übersetzung ist und ob sie dazu beigetragen hat, weiß ich nicht. Jedoch enthält der Roman eine teils hölzerne, teils klischeehafte Sprache. Es wimmelt nur so von Einschubsätzen und klobig konstruierten Sätzen. Dazu kommen abgedroschene Redewendungen, die bewirken, dass man schnell ermüdet. Die Dialoge wirken gezwungen und unnatürlich, ebenso wie die Figuren selbst, deren Handlungen anhand des Textes kaum nachvollziehbar sind.
Da ich die im Roman vermittelten Gedichts Informationen halte, halte ich dabei durchaus für interessant. Es werden Informationen zu Autor und Entstehung wiedergegeben. Auch werden einzelne Verse analytisch betrachtet. Jenes geschieht jedoch keineswegs von oben herab, sondern einfach heruntergebrochen durch die Figur der Professorin. Was ich ganz klar als Stärke für dieses Buch anführen will.
Für mich bleiben der Gärtner und die Katze ein handwerklich schlecht erzählter Roman, der jedoch mit einer verständlichen Vermittlung von Gedichten glänzen kann und damit vielleicht dem ein oder anderen die Kunst der Sprache näherbringt.