Gute Idee, aber schlechte Umsetzung

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isa454belle Avatar

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Als ich den Klappentext gelesen habe war ich sofort neugierig. Erzählt wird die Geschichte des Gärtners, dieser hat eine kleines Kätzchen aufgenommen. Dieses Kätzchen ist krank und wird voraussichtlich sterben. Dem sensiblen Gärtner fällt es schwer, sich mit dem Schicksal des Kätzchens abzufinden und wird stummer. Die aufgeweckte Lehrerin in Rente will ihm mit Hilfe von Gedichten helfen zu seiner Sprache wiederzufinden. Dabei soll nicht nur Geschichte im Fokus stehen, sondern auch verschiedene Gedichte der Weltliteratur und damit diese zugänglicher mache.

Die Kombination von Geschichte und Gedichten fand ich sehr interessant. Diese Buch stellt eine geeignete Möglichkeit dar sich zum ersten Mal mit Gedichten auseinander zusetzen, ohne überfordert zu sein. Gerade die zusätzlichen Erklärungen und Erläuterungen von Versen sind hierbei hilfreich.
Allerdings litt die Geschichte sehr stark unter den Erläuterungen. Die Gedichte waren nicht natürlich in die Geschichte eingewoben, sondern es entstand stark der Eindruck die Geschichte soll nur auf die Gedichte hinleiten. Eine natürliche Verbindung lag nicht vor.
Die Charaktere waren für mich auch nicht natürlich, sie waren extrem skizzenhaft und austauschbar.
Dadurch konnte ich keinen Zugang zu der Geschichte finden.

Wem der Fokus auf die Gedichte wichtiger ist, als eine natürliche Symbiose mit der Geschichte sollte das Buch dennoch lesen.