Leider langatmige Lektüre
Ich bin selbst lyrikbegeistert und hatte eine leichtfüßige Geschichte erwartet, die auf angenehme Art und Weise die Gedichte und biografischen Hintergründe der Dichter*innen einbezieht.
Leider habe ich das Lesen des Romans als langatmig und den Inhalt sehr konstruiert empfunden. Die Einbindung der Gedichte ist m.E. letztendlich zu sehr gewollt und es gibt auch durch die weiteren Erläuterungen zu den Autor*innen keine Auflockerung, sondern es ist alles sehr verdichtet und ermüdend. Nicht nur die Literaturlehrerin Thalie bringt Gedichte ein, auch die Figur ihres Mannes Nikola stellt Bezüge her und in Abwesenheit der beiden, entdeckt die Hauptfigur Louis selbst weitere Texte. Die Rahmenhandlung wirkt an vielen Stellen arg kitschig. Insgesamt mochte ich die weitesgehend schwermütige Stimmung des Romans nicht und konnte so auch nicht mit den Figuren mitfühlen, sondern sie blieben mir u.a. durch die überzogenen Formulierungen distanziert. Evtl. ist dies auch einer nicht gelungenen Übersetzung geschuldet, was ich jedoch nicht beurteilen kann. Schade, da der Roman vielversprechend wirkte.
Leider habe ich das Lesen des Romans als langatmig und den Inhalt sehr konstruiert empfunden. Die Einbindung der Gedichte ist m.E. letztendlich zu sehr gewollt und es gibt auch durch die weiteren Erläuterungen zu den Autor*innen keine Auflockerung, sondern es ist alles sehr verdichtet und ermüdend. Nicht nur die Literaturlehrerin Thalie bringt Gedichte ein, auch die Figur ihres Mannes Nikola stellt Bezüge her und in Abwesenheit der beiden, entdeckt die Hauptfigur Louis selbst weitere Texte. Die Rahmenhandlung wirkt an vielen Stellen arg kitschig. Insgesamt mochte ich die weitesgehend schwermütige Stimmung des Romans nicht und konnte so auch nicht mit den Figuren mitfühlen, sondern sie blieben mir u.a. durch die überzogenen Formulierungen distanziert. Evtl. ist dies auch einer nicht gelungenen Übersetzung geschuldet, was ich jedoch nicht beurteilen kann. Schade, da der Roman vielversprechend wirkte.