Leider nicht das, was er verspricht…

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chrissilein1606 Avatar

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Das Cover der Romans ist wirklich wunderschön und lädt zum Träumen ein, anders sieht es jedoch beim Inhalt aus.

Der Roman schafft es leider nicht, mich für die Lyrik zu begeistern, sondern eher mich davon abzubringen. Die Geschichte um den Gärtner Louis wäre vielleicht gar nicht so schlecht, wenn nicht immer wieder - wie mit einer Brechstange - versucht würde, lyrische Texte einzubinden, die den Lesefluss massiv stören. Was vielleicht bei „Monas Augen“ ganz gut funktioniert hat, funktioniert hier leider gar nicht. Ich bin selbst Deutschlehrerin und begeisterte Lyrik-Leserin, muss aber mit Blick auf den Roman sagen, dass diese Verbindung, so wie sie die Figur Thalie darstellen soll, überhaupt nicht funktioniert und mich wirklich sehr enttäuscht hat. Wäre an der ein oder anderen Stelle mal ein Gedicht eingebunden worden, ohne einen ellenlangen Vortag darüber, wie die jeweiligen Autoren gelebt haben, hätte der Roman wirklich etwas interessantes gehabt. Aber so kommt es mir vor, als würde ich eine Lyrikanthologie und keinen Roman lesen.