Viel Lyrik, wenig Geschichte
Der Gärtner Louis tut sich schwer mit Worten, seine Nachbarin Thalie dagegen hat für jede Lebenslage das passende Gedicht parat. Sie will ihn über Lyrik zum Sprechen bringen und erklärt ihm dabei Hintergründe und Deutungen. Nebenbei geht es um Louis’ schwer krankes Kätzchen und um die Frage, wie nah er dem Wahnsinn ist.
Gedichte in eine Romanhandlung einzubetten, ist ein reizvoller Einfall. Doch die Geschichte tritt hinter den Gedichtinterpretationen zurück und wirkt dünn. Die Fülle an literarischen Verweisen macht die Lektüre zäh und verlangt Vorwissen. Auch Louis überzeugt nicht ganz. Er soll unbeholfen mit Sprache sein, durchschaut aber mühelos Stilmittel und Fachbegriffe. Das untergräbt Thalies Anliegen.
Am meisten lohnen sich die Informationen zu den Dichtern. Wer Literatur liebt, wird das Buch genießen. Alle anderen finden es wohl eher kopflastig als mitreißend.
Gedichte in eine Romanhandlung einzubetten, ist ein reizvoller Einfall. Doch die Geschichte tritt hinter den Gedichtinterpretationen zurück und wirkt dünn. Die Fülle an literarischen Verweisen macht die Lektüre zäh und verlangt Vorwissen. Auch Louis überzeugt nicht ganz. Er soll unbeholfen mit Sprache sein, durchschaut aber mühelos Stilmittel und Fachbegriffe. Das untergräbt Thalies Anliegen.
Am meisten lohnen sich die Informationen zu den Dichtern. Wer Literatur liebt, wird das Buch genießen. Alle anderen finden es wohl eher kopflastig als mitreißend.