Von Gärten, Tieren und Gedichten
Der hochsensible Gärtner Louis sorgt sich um seine kleine Katze, die schwer erkrankt ist. Als ein Sturm die Gärten in der Provence verwüstet hat, lernt er die neue Nachbarin Thalie kennen. Die ehemalige Literatur-Lehrerin bringt dem schwermütigen sanften Riesen durch ihre Leidenschaft für Gedichte den Lebensmut zurück.
Es ist ein leises Buch, das Thomas Schlesser hier geschrieben hat. Die Rahmenhandlung tritt weit in den Hintergrund, sie dient mehr oder weniger nur als Vorlage für einen Ausflug in die Welt der Lyrik. Man muss sich einlassen auf diese Reise und das braucht Zeit, wenn man sich wirklich mit den zahlreichen Gedichten der Weltliteratur auseinandersetzen und sie verstehen möchte. Die fröhliche und einfühlsame Figur der Thalie bringt sehr sympathisch viel Interessantes und Hintergrundinformationen über berühmte Dichter und ihre Werke an den Mann, in diesem Fall an den Gärtner. Und sie steckt Louis mit ihrer Liebe an, gibt ihm ein Gefühl für die eigene Sprache zurück, die fast verstummt war.
Es geht bei Schlesser hier neben der Poesie auch noch um Natur und Freundschaft. Mit viel Liebe zum Detail erfährt man von der Gartenpflege, von Baumschnitten, von Rosenveredelung und dem Duft der Provence. Und die Beziehung des Gärtners zu seiner kleinen namenlosen Katze ist intensiv und berührend.
Ein anspruchsvolles Buch, wenn man sich mit den Gedichten auseinandersetzen möchte. Ich hätte mir ein bisschen mehr Fokus auf die Handlung gewünscht, damit sich zwischendurch besser ein Lesefluss einstellen kann. So hat mich der Roman im Mittelteil schon ein wenig ermüdet. Das Ende fand ich relativ krass dafür, dass die Geschichte bis dahin so leise Töne anschlägt. Deshalb hat es mich ein wenig überrascht und kommt auch ein bisschen abrupt daher.
Mit seinen Romanen gelingt es dem Autor jedenfalls sehr gut, Kunst und Lyrik einem breiten Publikum zu vermitteln.
Eine Empfehlung für Lyrik-Liebhaber und Lesende, die offen sind für einen interessanten Ausflug in die Welt der Poesie.
Es ist ein leises Buch, das Thomas Schlesser hier geschrieben hat. Die Rahmenhandlung tritt weit in den Hintergrund, sie dient mehr oder weniger nur als Vorlage für einen Ausflug in die Welt der Lyrik. Man muss sich einlassen auf diese Reise und das braucht Zeit, wenn man sich wirklich mit den zahlreichen Gedichten der Weltliteratur auseinandersetzen und sie verstehen möchte. Die fröhliche und einfühlsame Figur der Thalie bringt sehr sympathisch viel Interessantes und Hintergrundinformationen über berühmte Dichter und ihre Werke an den Mann, in diesem Fall an den Gärtner. Und sie steckt Louis mit ihrer Liebe an, gibt ihm ein Gefühl für die eigene Sprache zurück, die fast verstummt war.
Es geht bei Schlesser hier neben der Poesie auch noch um Natur und Freundschaft. Mit viel Liebe zum Detail erfährt man von der Gartenpflege, von Baumschnitten, von Rosenveredelung und dem Duft der Provence. Und die Beziehung des Gärtners zu seiner kleinen namenlosen Katze ist intensiv und berührend.
Ein anspruchsvolles Buch, wenn man sich mit den Gedichten auseinandersetzen möchte. Ich hätte mir ein bisschen mehr Fokus auf die Handlung gewünscht, damit sich zwischendurch besser ein Lesefluss einstellen kann. So hat mich der Roman im Mittelteil schon ein wenig ermüdet. Das Ende fand ich relativ krass dafür, dass die Geschichte bis dahin so leise Töne anschlägt. Deshalb hat es mich ein wenig überrascht und kommt auch ein bisschen abrupt daher.
Mit seinen Romanen gelingt es dem Autor jedenfalls sehr gut, Kunst und Lyrik einem breiten Publikum zu vermitteln.
Eine Empfehlung für Lyrik-Liebhaber und Lesende, die offen sind für einen interessanten Ausflug in die Welt der Poesie.