Am Anfang war der Apfel
Der Autorin ist es gelungen mit der bildhaften Schilderung der Entdeckung eines Apfels - dessen Geschmack wehmütige Kindheitserinnerungen auslöst - in einem verwilderten Garten, einen Einstieg in eine Geschichte zu finden, der sofort das Interesse bei mir geweckt hat zu erfahren, wie sich die Erzählung weiterentwickelt. Wird es der sehr anschaulich beschriebenen Protagonistin Kea gelingen, diesen Apfel, der auch noch auf verfeindetem Hamburger Nachbarsgrund wächst, zu kultivieren? Oder durchkreuzen die Pläne des gestrengen preußischen Vaters ihre Pläne, indem sie sich den Konventionen beugen muss? Ein atmosphärisches sehr gut geschriebener Anfang eines Romans, der vor historischem Hintergrund gute Unterhaltung verspricht!