Ansprechend
Mich spricht der geheime Apfelgarten daher schon sehr an, weil meine Vorfahren aus dieser Gegend stammen. Die Handlung spielt im Finkenwerder des Jahres 1892, wo die Grenze zwischen Hamburg und Preußen nicht nur politisch, sondern auch emotional eine zentrale Rolle spielt. Das Besondere ist die Verbindung aus regionaler Geschichte, Obstbau und den Auswirkungen der Cholera-Epidemie – ein ungewöhnliches und vielversprechendes Setting.
Die Protagonistin Kea wirkt wie eine selbstständige und entschlossene junge Frau, deren Leidenschaft für den Apfelanbau sie aus den damals engen gesellschaftlichen Erwartungen herausführt. Gleichzeitig stehen familiäre Verpflichtungen, alte Feindschaften und persönliche Wünsche im Mittelpunkt. Wer historische Romane mit starken Frauenfiguren und einem langsamen, glaubwürdigen Spannungsaufbau mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Rebekka Eder ist für einen bildhaften Schreibstil bekannt, der Landschaften und historische Details lebendig werden lässt. Auch dieser Auftakt verspricht viel Atmosphäre: blühende Obstgärten, norddeutsche Kulisse und ein historischer Hintergrund, der die Geschichte trägt, ohne sie zu überlagern.
Fazit:
Schon nach der Inhaltsbeschreibung wirkt Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten wie ein stimmungsvoller Auftakt einer historischen Saga mit viel Herz, einer interessanten regionalen Kulisse und einer romantischen Handlung, die eng mit den historischen Ereignissen ihrer Zeit verwoben ist. Wer Romane im Stil von historischen Familiensagas mit emotionalem Tiefgang liest, dürfte dieses Buch auf seine Leseliste setzen. Ich jedenfalls bin schon sehr neugierig geworden.
Die Protagonistin Kea wirkt wie eine selbstständige und entschlossene junge Frau, deren Leidenschaft für den Apfelanbau sie aus den damals engen gesellschaftlichen Erwartungen herausführt. Gleichzeitig stehen familiäre Verpflichtungen, alte Feindschaften und persönliche Wünsche im Mittelpunkt. Wer historische Romane mit starken Frauenfiguren und einem langsamen, glaubwürdigen Spannungsaufbau mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Rebekka Eder ist für einen bildhaften Schreibstil bekannt, der Landschaften und historische Details lebendig werden lässt. Auch dieser Auftakt verspricht viel Atmosphäre: blühende Obstgärten, norddeutsche Kulisse und ein historischer Hintergrund, der die Geschichte trägt, ohne sie zu überlagern.
Fazit:
Schon nach der Inhaltsbeschreibung wirkt Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten wie ein stimmungsvoller Auftakt einer historischen Saga mit viel Herz, einer interessanten regionalen Kulisse und einer romantischen Handlung, die eng mit den historischen Ereignissen ihrer Zeit verwoben ist. Wer Romane im Stil von historischen Familiensagas mit emotionalem Tiefgang liest, dürfte dieses Buch auf seine Leseliste setzen. Ich jedenfalls bin schon sehr neugierig geworden.