Kann die Grenze eine Liebe verhindern?

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niniste Avatar

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Durch die Leseprobe konnte ich mich bereits hervorragend in die beginnende Liebesgeschichte Geschichte von Kea und Kristen hineinversetzen. Rebekka Eder hat einen so wunderschönenSchreibstil ( der mich schon bei vorherigen Romanen von ihr begeistert hat ) , daß ich den verborgenen Apfelgarten von Keas Mutter sofort vor Augen hatte. Das Gras habe ich unter den Füßen gespürt und den Wind in den Blättern der Apfelbäume Rauschen gehört. Und ganz besonders hat mich die Beschreibung des perfekten roten Apfels begeistert. Nur wächst er leider auf der falschen Seite der Grenze zwischen Preußen und Hamburg. Doch dieser kleine Holzzaun ist für Kea kein Hindernis, auch daß es das Grundstück der verfeindeten Familie Rentfeldts ist. Nur kurz zögern uns schon ist das Prachtstück erreicht und der erste Biss ein Genuss. Herrlich. Nur durch Kristen erwischt zu werden ist unglücklich. Der Knecht verspricht ihr, sie nicht zu verraten und will ihr helfen, diese neue Sorte auf der ,richtigen " Seite anzusiedeln. Ich bin gespannt, ob es ihnen gelingen wird, das Geheimnis zu bewahren, schließlich will der strenge Vater von Kea sein Mädchen stärker bändigen und sie ihr zeitnah einen Ehemann auswählen. Das gefällt Kea überhaupt nicht, sie will ihre Freiheit behalten und außerdem hat Kristen bei ihrer kurzen Begegnung bereits zarte Gefühle entfacht.
Rebekka Eder hat mich sofort mit ihrem hervorragend bildhaften Schreibstil gefangen genommen, die Charaktere sind lebendig und liebevolll ausgearbeitet.
Die historischen Fakten, wie der Verlauf der Grenze und die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Keas Familie und den anderen Bewohnern Finkenwerders und besonders zu Kristen hat die Autorin wunderbar dargestellt.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Kea, dem Apfelgarten und ihrer zarten Liebesgeschichte zu Kristen weitergehen wird. Besonders da im Klappentext schon erwähnt wird, wer der vom Vater ausgewählte zukünftige Ehemann sein wird. Kann Kea sich durchsetzen, gegen den Willen ihres Vaters und der gesellschaftlichen Regeln, die Ende des 19. Jahrhunderts eine große Rolle spielten?
Die Leseprobe war viel zu schnell zuende, am liebsten hätte ich sofort das ganze Buch gelesen , das mich schon mit dem wunderschönen Cover in den Apfelgarten entführt hat.