Kea und der Apfel ihrer Kindheit

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Rebekka Eder führt uns mit ihrer Geschichte ans Ende des 19. Jahrhunderts nach Finkenwerder an die Elbe. Die Hauptperson ist Kea Loops, ein 15-jähriges Mädchen, die in eine reiche und vornehme Familie hineingeboren wurde. Leider verstarb vor Jahren ihre Mutter. Den Vater lernen wir kennen als Pianist, Pferdezüchter und strengen Vollhöfner, der seine Tochter nun allein erzieht und an eine gute Eheschließung denkt. Kea ist noch nicht so weit. Ihr liegt Mutters alter Apfelgarten am Herzen und die Veredelung ihres Lieblingsbaumes. Die Heldin des Buches war mir mit ihrer jugendlichen, verschmitzen Art gleich sympathisch. Sie versucht einerseits, dem Vater gerecht zu werden, sieht aber auch zu, ihre Herzenswünsche umzusetzten.
Wird Kea im Knecht Kristen Focke vom Nachbargrundstück einen Mitstreiter oder sogar einen Freund finden? Wird es Kea gelingen, dem alten Apfelgarten ihrer Mutter wieder Leben einzuhauchen? Gern würde ich mehr über Kea erfahren.
Eders Schreibweise ist ausführlich und fesselnd. Das Buchcover passt zum Lesetext.